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Die aktuelle Seite
News from the Museum
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23. November 2000
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Ausstellungseröffnung
"Malter, Morgen und Millennium"
"Malter, Morgen und Millennium" heißt eine Ausstellung im Freilichtmuseum Roscheider Hof, die sich dem Thema "Messen und Wiegen" widmet. Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 3. Dezember um 15.00 Uhr. Von seinen Anfängen an hat das Museum immer wieder Maße, Meßgeräte, Waagen und Gewichte in vielerlei Formen und Größen und aus unterschiedlichen Materialien gesammelt, die nun in einem größeren Rahmen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zu sehen sind unter anderem eine ehemalige Faß-Eichstelle, bestehend aus drei Kubizierbehältern, eine Lohwaage für Eichenrinde, eine Zapfsäule der 60er Jahre, eine Bahnhofsgepäckwaage und eine Geldwaage der Trierer Stadtwerke.
Sonderseite zur Ausstellung
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03. November 2000
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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Museen der Großregion SaarLorLuxRheinlandPfalzWallonie, die im Oktober im kürzlich wiedereröffneten Musée des Beaux Arts in Nancy stattfand, war auch das Freilichtmuseum Roscheider Hof vertreten. Hier wurden einige Weichen gestellt, die für die grenuzübergreifende Zudsammenarbeit der Museen in den nächsten Jahren von Bedeutung sind.
So wird es notwendig werden, die zur Zeit noch lockere Arbeitsgemeinschaft - in welcher Form auch immer - zu institutionalisieren. Erst dann kann die Durchführung ind Finanzierung gemeinsamer Projekte in Angriff genommen werden. Diese könnten in der Entwicklung einer gemeinsamen Besucherkarte bestehen, die es den Mitgliedsmuseen erlaubt, ihren Mitarbeitern gegenseitig freien Eintritt zu gewähren, aber auch in einem touristischen Projekt wie einer 4-Länder-Museumsstraße. Auch die Möglichkeit, themenbezogene Arbeitsgruppen zu gründen, wurde diskutiert. Einen Blick über den Zaun in andere grenzübergreifende Arbeitsgemeinschaften ermöglichte ein runder Tisch, der am Nachmittag stattfand. Vertreter des "Europäischen Netzwerks der Jugendstilstätte" und des "Arbeitskreises Eifeler Museen" stellten sehr unterschiedliche Organisationsmodelle vor.
Einen Ausblick auf das Jahr 2001 gab Rainer Raber vom Saarländischen Museumsverband. Er präsentierte das Projekt "Salon der Museen der Großregion". Diese an die breite Öffentlichkeit gewandte Veranstaltung wird vom 28. bis zum 30. Oktober 2001 in Ottweiler stattfinden und stellt für die Museen eine gute Gelegenheit dar, sich alst attraktiver Bestandteil einer Zusammenwachsenden europäischen Kulturlandschaft darzustellen.
Die Tagung endete mit einem Umtrunk der Teilnehmer, der vom Musée des Beaux Arts ebenso gut organisiert war wie die ganze Veranstaltung.
Direkt an der Place Stanislas gelegen war allein schon der Tagungsort die Reise wert.
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10. Oktober 2000
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Keltertag im Freilichtmuseum Roscheider Hof
Am Sonntag, dem 15. 10. 2000 findet ab 11.00 Uhr im Freilichtmuseum
Roscheider Hof in Konz der traditionelle Keltertag statt. Gekeltert werden
frisch gelesene Trauben sowie die unbehandelten Äpfel aus den Steuobstwiesen
des Freilichtmuseums. Der frische Most und der süße Viez können gekostet
und käuflich erworben werden.
Im Gegensatz zu den modernen Weinbaubetrieben wird im Museum auf alten
Keltern mit Fallkeilen gearbeitet, die schon seit der Zeit um 1900 bekannt sind.
An Mosel und Saar waren diese Keltern auch als "Wecker-Keltern" bekannt,
weil sie schon vor dem Ersten Weltkrieg von der Firma Duchscher im
luxemburgischen Ort Wecker in hoher Auflagenzahl gebaut wurden. Wegen des
Geräuschs der fallenden Keile (klipp-klipp-klipp) wurden sie auch als
"Klipp-Kelter" bezeichnet.
Auch kulinarisch ist beim Keltertag bestens vorgesorgt. Frisches
Bauernbrot und Kuchen kommen aus dem Backhaus des Hunsrückweilers und
in der Hunsrückwirtschaft "Sensemichel" gibt es Viez, Federweißen,
Zwiebelkuchen und "Schmieren" mit selbstgemachtem Griebenschmalz und
Marmelade. Gründe genug also, sich diesen letzten großen Aktionstag
im Freilichtmuseum Roscheider Hof in diesem Jahrtausend nicht entgehen zu lassen
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Wine-pressing Day in the Museum
The museum's annual wine-pressing day will be on October 15 this year. Besides
grapes we will press the apples from the Roscheider Hof's own orchards from
which "Viez" is produced, the traditional cider-like bevage of our region.
Both types of must can be tasted on the spot or bought in bottles to take home.
As may be expected from a museum of rural history, we will produce the must on
historical presses ("Keltern") from our collection. The so-called
"Wecker-Keltern" that
press the fruit with the help of falling wedges were common since around 1900.
Their name stems from the Luxemburgian town Wecker where the company Duchscher
already produced them in large numbers before the first world war. Because of the
characteristic sound ("clip-clip-clip") the wedges make during the pressing process
these presses were also known as "Klipp-Keltern".
Besides the fresh must there will be a variety of rural food to be tasted on our
wine-pressing day. The bakery in the museum's Hunsrueck village will provide fresh
rye bread and yeast cake. In the village pub "Sensemichel" we offer Viez,
"Federweissen" (wine that is still in the process of fermentation), Zwiebelkuchen
(onion pie) and bread with home-made jam or lard with greaves.
We hope that the last special event of the year will again attract many visitors, and
that they will enjoy the demonstrations as well as the food and drink we have to
offer!
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20. September 2000
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Bauernmarkt im Freilichtmuseum Roscheider Hof
Am Sonntag, dem 24. September 2000 findet im Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz
von 11-18 Uhr unter Mitarbeit des Hofgutes Serrig der Lebenshilfe e. V. der
diesjährige Bauernmarkt statt, bei dem Selbstvermarkter der Region ihre Produkte
zum Kauf anbieten. Fleisch, Geflügel, Obst, Gemüse, Wein, Fisch, Honig, Schnäpse
und vieles andere mehr kann wie auf einem Markt früherer Jahre vom Erzeuger
gekauft werden. Das Museum hat eigens einen Transportdienst mit Traktor
eingerichtet, der gewährleistet, dass die erstandenen Produkte auch bequem
vom Hunsrückweiler zu den Parkplätzen gebracht werden können.
Neben dem regen Markttreiben sind noch weitere fleißige Hände in Aktion, denn
an diesem Tag wird im Hunsrückweiler des Museums in einigen historischen
Werkstätten, die sonst meist nur im Ruhezustand besichtigt werden können,
tüchtig gearbeitet. Aus dem Backhaus dringt der Geruch des frisch gebackenen
Brotes, und aus der Schmiede erschallt der Klang des Hammers auf dem Amboss.
Der Webstuhl im Weberhaus aus Schug ist im Betrieb und in der Bosselstube
zeigt der Drechsler seine Kunst. Für das leibliche Wohl der Besucher ist
im Wirtshaus des Hunsrückweilers, der Wirtschaft Sensemichel, gesorgt,
und falls die Witterung es zulässt, können auf dem Feld in der
Asche des Kartoffelfeuers frisch ausgemachte Kartoffeln gebacken werden.
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28. August 2000
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Exkursion zu den "Musées Provinciaux Luxembourgeois - Fourneau Saint-Michel"
am Samstag, 16. September 2000
Gerne beizeichnen wir unser Museum als "Das Freilichtmuseum in der Großregion
SaarLorLuxRheinlandPfalz". Dabei gibt es neben einigen industriellen Freilichtmuseen
sogar noch ein weiteres agrarhistorisches Freilichtmuseum in unserer
Großregion: Das Museum Musée de la Vie Rurale (Museum des ländlichen Lebens) im
Musées Provinciaux Luxembourgeois - Fourneau Saint-Michel". Im Rahmen unserer
jährlichen Museumsfahrt wollen wir dieses Museum dieses Jahr besuchen.
Wer teilnehmen möchte, kann sich
beim Museum anmelden.
(Die Kosten für die
Fahrt werden auf die Teilnehmer umgelegt.)
Wie unser Freilichtmuseum wurde auch dieses Museum Anfang der 70er Jahre
gegründet. Das Museum wird von der Provinz Luxembourg in Belgien getragen, die
f nicht mit dem gleichnamigen Staat
verwechselt werden darf. Sie umfasst im wesentlichen die Teile des
ursrpünglichen Luxembourgischen Gebiets, das nach dem Wiener Kongress
zu Belgien kam. Geographisch umfasst die belgische Provinz Luxembourg
den südöstlichsten Teil der Wallonie, etwa von Boullon im Südwesten bis
zur Grenze des Staates Luxembourg. Im Norden reicht sie bis Vielsalm
(etwa in der Mitte zwischen Bastonge und Lüttich).
Das Museum selbst ist vom Roscheider Hof etwas mehr als 100 km von uns entfernt.
Es liegt etwa 30 km nördlich der Autobahn Luxembourg -> Brüssel, etwa 10 km westlich
von dem Städtchen St. Hubert mit seiner absolut sehenswerten, ehemaligen
Klosterkirche in einem sehr einsamen Ardennental.
Das Museum besteht aus 2 Teilen: dem "Musée du Fer" und dem schon erwähnten
"Musée de la Vie Rurale". Das Musée du Fer besteht aus einem Hochofen und
einer Eisenaufbereitungsanlage, die am Ende des 18. Jahrhunderts von dem
damaligen Benediktinerkloster in St. Hubert an einem kleinen Fluß
errichtet worden war.
Wirtschaftliche Grundlage waren vor allem die Ardennenwälder, die das
Holz zur Herstellung von Holzkohle lieferten. Vielleicht war es der eher
mäßige wirtschaftliche Erfolg der Hütte und ihre Abgelegenheit, die die Bauten
vor Veränderung und Zerstörung bewart haben.
Ein paar hundert Meter neben dem Musée du Fer (Bild rechts) liegt das Musée de la Vie Rurale.
Das Museum liegt sehr weitläufig in einem Ardennental, bzw. auf einer kleinen
Hochterasse. Es stellt in drei Baugruppen die typischen Bauformen
in der Provinz Luxembourg, von den Hochardennen bis zur Region "Gaumais" an
der Grenzen zu Frankreich dar. Im Museum befinden sich neben
eingerichteten Bauernhäusern, verschiedene Handwerkswerkstätten,
eine Kapelle, eine Schule, eine Hütte zum Sirupkochen,
sowie einige thematische Ausstellungen.
Durch das Museum wird uns der Leiter des Museums, Herr Francis Tinchi
führen. Für alle, die nicht so gut Französisch können,
wird es eine fachkundige Übersetzung geben.
Zuguterletzt: Der Roscheider Hof und die Musées Provinciaux Luxembourgeois - Fourneau Saint-Michel
wurden fast gleichzeitig in den 70er Jahren gegründet. Wie schwierig die Zusammenarbeit in
der heuten Grossregion SaarLorLux lange Zeit war, zeigt die Tatsache, dass
die beiden Museen mehr als 25 Jahre nichts von der Existenz des jeweils
anderen Museums wussten. Letztendlich ist es dem "Arbeitskreis der Museen
der Grossregion" zu verdanken, daß sich in den letzten Jahren auch hier
verstärkt eine Zusammenarbeit entwickeln kann.
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Excursion to the Museum in Fourneau St. Michel in Belgium
The Roscheider Hof considers itself as a museum of the European region "SaarLorLux".
There is another agricultural open air museum in this border region, however:
the "Musée de la Vie Rurale" in Fourneau St. Michel in the Belgian province
of Luxembourg. On Saturday, September 16, 2000 it can be visited in the course
of an excursion organised by the Roscheider Hof's Museum Association.
The museum was founded at the beginning of the 1970ies, just like the Roscheider Hof.
It is situated about 100 km from here in the Belgian Ardennes,
near the town of St. Hubert that possesses
a very interesting former abbey church.
The complex of the "Musées Provinciaux Luxembourgeois" consists of two seperate
museums: the "Fourneau de St. Michel" itself, a former iron furnace that was
built in a river valley by the monks of the benedictine abbey of St. Hubert.
At a short distance the "Musée de la Vie Rurale" stretches along the valley and
on a small terrace. Three groups of buildings represent the house types of
the province of Luxembourg, comprising workshops of different crafts as well
as farm houses, a chapel, a schoolhouse, and many others. Among other things,
there is a hut for cooking sirop, a Belgian speciality.
The director of the museum, M. Francis Tinchi, will give us a guided tour in French.
Translation into German will be provided.
Those interested to participate can
contact the museum for registration and for
further information.
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22. August 2000
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Flachs-, Dresch- und Kartoffeltag
Wesentliche Arbeiten rund um Nahrung und Kleidung im Ablauf des bäuerlichen
Jahres früherer Zeiten stehen im Mittelpunkt des Aktionstages im Freilichtmuseum
Roscheider Hof in Konz am Sonntag, dem 27.8. ab 11.00 Uhr.
So befriedigten Flachs und das aus ihm gewonnene Leinen von alters her
wichtige Kleidungsbedürfnisse, und die hierfür erforderliche Arbeit
bestimmte einen wesentlichen Teil des dörflichen und familiären Lebens. „
Raufen, Riffeln, Rösten, Brechen, Schwingen, Hecheln“- viele einzelne
Arbeitsschritte waren notwendig, um aus der Flachspflanze die Fasern
herzustellen, die dann am Spinnrad weiterverarbeitet werden konnten.
All diese Arbeitstechniken bis zum Spinnen und Weben sind zu sehen.
Waren die Flachsarbeiten ausschließlich den Frauen vorbehalten, so
handelte es sich beim Dreschen des Getreides für das lebensnotwendige
Brot um reine Männersache. Vor dem Aufkommen von Stiftendreschern und
später Mähdreschern wurde das Getreide von Hand mit Dreschflegeln in
einem bestimmten Rhythmus von mehreren Männern auf dem Scheunenboden
gedroschen und mit der Worfel, später auch mit der Windfege (Wann)
gereinigt. Auch diese Tätigkeiten werden ab 14.00 Uhr vorgeführt.
Neben dem Getreide hat sich seit dem 18. Jahrhundert die Kartoffel zum
Hauptnahrungsmittel der ländlichen Bevölkerung entwickelt. Die Kartoffeln
auf den Museumsfeldern werden geerntet, und im Kartoffelfeuer – früher überall
von weitem zu sehen – können große und kleine Museumsbesucher ihre Kartoffeln
garen und mit knuspriger Schale verzehren.
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Demonstrations of rural works
On August 27, 2000 several demonstrations will take place in the Open Air Museum
that show the work that had to be done in the course of the year.
We will show the many different steps it takes to turn flax into the linen
fibres that can be spun and woven.
While the linen production was the women's task, the men were in charge of
threshing. With the help of original tools and machines from the museum
the development of the techniques for threshing and winnowing cereals will be
demonstrated.
Since the 18th century the potato has become and important item of the rural
population's diet, especially in our region. We will harvest the potatoes on
our demonstration fields, and the visitors can roast them in open "potato fires"
which traditionally belonged to the potato harvest.
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27. Juli 2000
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Hast Du Töne? - Das Jahrhundert des Radios.
Ausstellungseröffnung im Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz
Unter dem Titel "Hast Du Töne? - Das Jahrhundert des Radios" eröffnet
das Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz am Sonntag,
den 6. August um 15.00 Uhr eine Ausstellung zu Thema Radio, die bis zum
15. Oktober zu sehen sein wird.
Eigentlich ist das Jahrhundert fast vorbei, und was ist mit der
Zeit des Radios? Der Musiktitel "Video kills the Radio-Star" lässt
zumindest sensiblere Ohrenmenschen hellhörig werden.
Ist das Radio noch zeit- oder angesichts der Vielzahl von
Bildmedien eher unzeitgemäß?
Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz und in Zusammenarbeit
mit dem privaten Sammler Reinhard Kautenburger widmet sich das
Freilichtmuseum der Geschichte des Mediums, aber auch des
Kleingerätes Radio. Die ausgestellten Geräte sind fast alle funktionsfähig, und
historische Tondokumente wie auch alte Schallplatten (und hier
nicht nur Hans Castorps Lieblingsplatten) sind zu hören. Die
Ausstellung geht also weit über eine reine Geräteschau hinaus.
Im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung steht das Radio als
technisches Medium, als Vermittler von Nachrichten, Kultur,
Erlebnissen und Ereignissen, wobei auch der Mensch als Zuhörer
in verschiedenen Lebens- und Zeitsituationen mit eingebunden wird.
Die Ausstellung wird erweitert und ergänzt durch Situationen
im Museumsbereich, in denen das Radio in einem jeweils konkreten
Zusammenhang zu sehen ist. So wird die Anfangsphase des Radios
in der Gaststätte aus den 20er Jahren und die Wirtschaftswunderzeit
mit Musiktruhe, Plattenspieler und Tonbandgerät im Haus Trappitschens
dargestellt.
Die Ausstellung versucht nachzuvollziehen, wie das Radio als Nachrichten- und
Unterhaltungsbringer das Verhalten der Menschen
verändert hat. Zumindest tönern hielt auf einmal die ganze Welt
im Wohnzimmer Einzug. Die erste Runde der modernen
Kommunikationsgesellschaft ist mit der Erfindung und Verbreitung des
Radios eingeläutet worden.
Mehr hierzu auf der
Sonderseite zur Ausstellung.
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"Listen to the radio"
A new special exhibition titled "Century of the Radio" will be opened on Sunday,
August 6, 2000, and is to continue until October 15.
The century is nearly over, and what has become of the radio? A recent pop song with
the title "Video Kills the Radio Star" makes one wonder if the radio is still
up-to-date or if it is rather outdated, having been replaced by today's multitude
of visual media.
This is the topic of our latest special exhibition. It is part of the
country-wide program of the "Kultursommer Rheinland-Pfalz" ("Summer of Culture in
Rhenania-Palatinate") and was prepared by the museum in cooperation with the
collector Reinhard Kautenburger.
The exhibition deals with the history of the radio as a medium as well as
with the development of radio devices. Nearly all of the radios presented are fully
workable, and in addition to this the visitors can listen to old records and
radio recordings. So we have more to offer than just the opportunity to see
a lot of old equipment. We take a look at the radio as a transmitter of news, culture,
events and experiences.
Through the radio, the whole world "entered the living-room", at least accoustically.
The exhibition attempts to trace back the changes this produced in people's way
of living and thinking. In fact, the invention and spreading of the radio was the
first step into the age of communication.
The special exhibition is supplemented by a number of presentations in other parts
of the museum, where the radio appears in a special context. Thus, the beginning
of the radio age is documented by an original device from the 1920s in the old
village pub, and the time of Germany's "economic miracle" of the 1950s is
present in the furnishing of the house "Trappitschens" in the Hunsrueck village,
which according to the fashion of the day includes a radiogram.
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17. Juli 2000
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Herzliche Einladung zum Kindertag am 30. Juli
Ganz im Zeichen der Kinder steht am Sonntag, dem 30. Juli, das Freilichtmuseum
Roscheider Hof in Konz. Am Tag für Kinder und Jugendliche machen diese mit den
Handgriffen und Techniken Bekanntschaft, die für frühere Generationen noch zur
Selbstverständlichkeit gehörten, heute jedoch in Vergessenheit zu geraten drohen.
So können sie im Backhaus erleben, wie früher Brot gebacken wurde. Das Weben am
kleinen Webrahmen kann erprobt werden, ebenso wie der Umgang mit dem Eisen in der
Schmiede. Auch die Töpferscheibe ist diesmal für die jungen Besucher reserviert.
Sie können Papierblumen basteln,
mit denen man bei feierlichen Anlässen Tische
und Türen schmückte, und Erfahrungen im Kochen und Backen sammeln. Die Filzerin
fertigt mit den Kindern zusammen Filzbälle aus Wolle, die ein beliebtes Spielzeug
waren, bevor Gummi und Plastik in die Kinderzimmer Einzug hielten. Auch das Bedrucken
von Stoffen kann man ausprobieren. Die Kinder können sich in der
Kunst der Steinbearbeitung versuchen, und in einem Fachwerkhaus staken sie
Gefache aus und mischen Lehm und Stroh mit den Füßen.
Auch frühere Kinderspiele kommen nicht zu kurz: Zahlreiche Varianten des
Klickerns hatten die Kinder entwickelt wie sie auch alltägliche Gebrauchsgegenstände
wie Konservendosen zum Laufen und Fassreifen zum Treiben für ihre Spiele nutzten.
Auch die Kunst des Stelzenlaufens beherrschten die Kinder früher wie heute nur
noch wenige. All dies und noch vieles mehr kann ausprobiert und getestet werden.
So können sich die Kinder bei kostenlosen Museumsführungen mit dem Freilichtmuseum
Roscheider Hof vertraut machen und mit "Oma Kättchen" erleben, wie früher gewaschen
wurde. Für leibliche Stärkung der kleinen und "großen" Kinder sorgen die Wirtschaft
"Sensemichel" im Hunsrückweiler und das Museumsrestaurant "Hofschänke".
Der Tag für Kinder und Jugendliche soll den jungen Museumsbesuchern Gelegenheit geben,
frühere Arbeitstechniken kennen zu lernen und Verständnis für den ländlichen Alltag
einer vergangenen Zeit zu entwickeln, indem sie selbst Hand anlegen und Dinge
ausprobieren, die man sonst im Museum nur von Vorführungen kennt. Sie können erfahren,
dass das Freilichtmuseum kein langweiliger und verstaubter Ort ist, sondern sehr
lebendig, und viel Spaß machen kann.
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Chilrens´ Day in the Museum
On June 30 the annual Children's Day of the open air museum is going to take
place.
The youngsters will have the opportunity to practise a variety of historical crafts
and household techniques such as baking, weaving, pottery, and even forgery.
It is also possible to learn how the frames of the half-timbered houses were
filled out with pleated twigs and clay.
Other activities include the production of paper flowers and of woollen balls, which
once were very popular toys.
In addition to this there will be many traditional games to be tried out. And
particularly for the younger ones, Granny "Kättchen" will explain how strenuous
washing was in the past...
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4. Juli 2000
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Der "Clambour-Pavillon" ist schon vor der Einweihung bewohnt
Am Nachmittag des Pfingstsonntags wurde im Freilichtmuseum der sogenannte
Clambour-Pavillon erlöffnet. Dieser stand früher in der Wiltinger Strasse 7 in Konz
im Areal des alten Deutschherrenhofes.
Es handelt sich um einen Fachwerkbau des frühen Jugendstils etwa von 1880.
Die Fachwerkkonstruktion ist nahezu vollständig erhalten, nur die Front war
stark verändert und ist nun in Abstimmung mit dem Denkmalamt angepasst worden.
Die Dachkonstruktion ist weitgehend original und wurde mit viel Einfühlungsvermögen
durch die Zimmereifirma Steier mit neuen Hölzern rekonstruiert.
In der Denkmaltopographie Rheinland-Pfalz wird das Gebäude als "Wintergarten" bezeichnet
und als schützenswert eingestuft. Im Museum wird der Pavillon künftig
als "Gute Stube" dienen: zum
Empfang von Gästen, für Besprechungen und kleinere Seminare, aber auch zum
Vermieten für Familienfeiern und dergleichen, also auch zum dringend notwendigen
finanziellen Nutzen des Museums.
Einigen Besuchern mag aufgefallen sein, dass die Innenausstattung mit Tapeten etc.
bei der Eröffnung noch nicht fertiggestellt war. Der Grund ist (scheinbar paradoxerweise)
der, dass der Pavillon bereits bewohnt ist: In den Rohbau
war eine Rotschwänzchenfamilie eingezogen, die eine Nische in der kunstvollen
Dachkonstruktion im Inneren des Pavillons als
ideale Nistmöglichkeit entdeckt hatte. So bleibt nun vorerst immer ein Fenster
geöffnet, und die Fertigstellung der Innenausstattung muß warten,
bis die Jungen flügge sind...
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Inauguration on Whit Sunday
On Whit Sunday afternoon the "Clambour" pavilion that was recently reconstructed
next to the museum entrance was officially inaugurated. It originates from Konz,
where it stood in the garden of the former "Deutschherrenhof". The small half-timbered
building in early Art Nouveau style is from around 1880. The wooden construction
is almost perfectly preserved whereas the front side had been considerably altered. In
the course of the reconstruction it was adapted in co-operation with the office for the
preservation of historical monuments (Denkmalamt). The original roof truss could also
be re-used for the most part. Where necessary it was carefully supplemented
with new timber by the carpentry Steier.
The pavilion is listed as "worth of protection" in the atlas of historical monuments
of Rhenania-Palatinate. It is intended to become the museum's "parlour":
we will use it for
conferences, seminars and for the reception of guests. It will also be possible to
rent the room for family parties and the like, which will hopefully create some
revenue that the museum is very much in need of.
The interior decoration with paint and wallpaper is not yet completed. Paradoxically,
this is due to the fact that the pavilion is already inhabited: a couple of
redstarts found that the interior roof construction offered a very suitable place
for a nest. We shall therefore leave one of the windows open and postpone the
completion of the interior until the young redstarts are able to fly and leave
their nest...
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Archiv | |
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Archiv der aktuellen Meldungen ab 1998
Die aktuellen Meldungen von Mai-Juni 2000 finden Sie
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Actual news May-June 2000
Die aktuellen Meldungen von Januar-April 2000 finden Sie
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Actual news January-April 2000
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