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Der zum Trierer Einhaus gehörende Garten wurde in den Jahren 2000/2001
im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts "Gärten ohne Grenzen" angelegt.
Er ist mit einer verputzten Steinmauer umfriedet, deren Pfeiler schmiedeeisene
Gitter halten. Der Garten ist je nach Jahreszeit mit allen in der bäuerlichen
Küche genutzten Gemüsesorten beflanzt. Hinzu kommen Küchen- und Heilkräuter
für die Hausapotheke und Sommerblumen, um das Auge zu erfreuen. Einige
Pflanzen entziehen sich jedoch einer klaren Einordnung. So dienten auch viele
Blumen medizinischen Zwecken und viele uns heute als Wildkräuter bekannte
Sorten wie Rainfarn, Herzgespann oder Obermennig sind alte Kulturpflanzen.
Auch der Zustand mancher Gärten sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass
sie mit Sinn und Verstand angelegt wurden. So weisen durchgetriebene
Salatköpfe nicht etwa daerauf hin, dass hier nicht sorgfältig geerntet wurde.
Zu Zeiten, als man Saatgut noch nicht generell kaufen konnte, ließ man einige
Salatköpfe absichtlich "schießen",
um das Saatgut für das nächste Jahr ernten zu können.
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