Webkammer
Weber war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur ein weitverbreiteter Beruf, auch in den meisten Haushalten wurde f├╝r den Eigenbedarf gewebt. Der in dieser Webkammer stehende Webstuhl ist jedoch das Arbeitsger├Ąt eines hauptberuflichen Handwebers. Darauf lassen nicht nur seine Gr├Â├če, sondern auch die Schnitzarbeiten an den Balken schlie├čen. Auf dem zweisch├Ąftigen Stuhl lassen sich 80 cm breite Stoffbahnen in gro├čen L├Ąngen herstellen. Ein ge├╝bter Weber war so in der Lage, etwa einen Meter Leinen pro Stunde zu weben.

In der Hauptsache verwebten die l├Ąndlichen Weber Leinen, das sie von den Bauern der Umgebung bezogen. Diese stellten das Leinengarn aus selbst angebauten Flachs her. Die F├Ąden wurden zum Teil gef├Ąrbt, bevor sie verwebt wurden. Auf diese Weise konnten durch verschiedenfarbige Schuss- und Kettf├Ąden Muster gewebt werden.

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Am 25. M├Ąrz 2018 wurde die neue Sonderausstellung ÔÇ×In kleinster WeiseÔÇť im Besucherzentrum er├Âffnet. Sie ist bis zum Saisonende 2018 zu sehen.
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Wir sind ab sofort Partner im Projekt DiMiDo dem Kultursemesterticket f├╝r Trierer Studis: Studierende aller Standorte der Hochschule Trier, der Universit├Ąt Trier und der Theologischen Fakult├Ąt haben am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag freien Eintritt.

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Zinn Nippes

In einer Sonderausstellung im Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof zeigt Klaus Gerteis, wie sich aus den zierlichen Wiener Bronzen und den Bleisoldaten die Kasminsimsfiguren und andere Nippesfiguren der sp├Ąten Gr├╝nderzeit entwickeln. Die kleine Ausstellung ist bis auf weiters im Zinnfigurenmusseum zu bewundern.
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