Datenbank der Kulturgüter
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Isseler Hof

Issel, Gemeinde Schweich
Isseler Hof 4, 8, 10, 13, 15, 17

Beschreibung

Erstmals 1344 genannter Hof des Trierer Stiftes Sankt Irminen. Das aus einem Haus, der Kapelle und 30 Hektar Ackerland bestehende Hofgut wurde 1805 versteigert und anschließend parzelliert, ausgebaut und zu Wohnzwecken umgebaut. In der Tranchot-Karte ist das Hofgut als eine dreiseitige Anlage mit der geosteten Luzienkapelle an der Uferseite wiedergegeben. Die noch ablesbare Anlage bildet eine bauliche Gesamtanlage. Die ehemalige Kapelle und das Quereinhaus Nr. 17 sind darin Einzeldenkmäler. Das in drei Wohnteile aufgeteilte Gebäude Nr. 13, 15, 17 gibt die Zugehörigkeit zum Bering in einem 1696 datierten Irminer Äbtissinnenwappen an (s. Isseler Hof 17). Das Gebäude wird ansonsten vom Umbau im 19. Jahrhunderts und von Umbauten im 20. Jahrhunderts und Erneuerungen geprägt (Nr. 13 und 15). Das gegenüberliegende, zum Winkelhof erweiterte Quereinhaus Nr. 4 weist in einem Fenstersturz den als Spolie übernommenen Türsturz mit der Bezeichnung IHS und der Datierung 1723 auf. Die ehemalige Kapelle (Nr. 8, 10) ist zu zwei Wohnteilen umgebaut (s. dort). Die bauliche Anlage übermittelt an den Außenhäuten und in den als Spolien wiederverwendeten Wappensteinen das ehemalige Hofgut. Zugleich überliefern die Geschichtsspuren das Hofschicksal während des 19. Jahrhunderts.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bäuerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1344
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.732817
lat: 49.818814
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.stadt-schweich.de/ http://www.stadt-schweich.de/

Datenquelle

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 12.2 Kreis Trier-Saarburg. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-110-6 (1. Auflage 1994)

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 19.08.2005

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