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Ortsgeschichte Staudenhof

Staudenhof, Gemeinde Mauel

Beschreibung

[...] Südöstlich von Mauel liegt im Prümtal der 1972 eingemeindete, ehemals selbständige Staudenhof. Der Aufschwung des vermutlich aus einem Einzelgehöft hervorgegangenen Wohnplatzes, der bis zur französischen Besetzung im Jahr 1794 zur Meierei Plütscheid im kurtrierischen Amt Schönecken gehörte, begann nach 1760 mit der Ansiedlung von Arbeitern des neugegründeten Eisenwerks Merkeshausen. noch um 1767 nur aus einigen Baracken bestehend, war Staudenhof bereits im Jahr 1818 mit 128 Einwohnern stärker bevölkert als Mauel. Im mittleren 19. Jahrhundert begann mit dem Niedergang des Eisenwerks die Abwanderung aus dem Dorf, das auf grund seiner Verkehrsabgelegenheit und der geringen Größe seiner Gemarkung keine Entwicklungschancen besaß. Schon Ende des 19. Jahrhunderts zählte Staudenhof lediglich noch knapp die Hälfte seiner ehemaligen Einwohner, um 1960 sogar nur mehr eine siebenköpfige Familie. Heute besteht der Ort aus den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden des einzigen erhaltenen Gehöfts, der inzwischen wieder bewohnten Schule und einigen Ruinen; die Arbeiterhäuser sind aus dem Bild der Siedlung restlos verschwunden. […]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
1794
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.41562
lat: 50.058377
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.mauel-net.de/

Datenquelle

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.3 Wernersche Verlagsgesellschaft ISBN 3-88462-170-X

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 08.09.2005

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