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Ortsgeschichte Abtei

Abtei, Gemeinde Hermeskeil

Beschreibung

Die beiden 1931 nach Hermeskeil eingemeindeten Dörfer verdanken ihre Gründung einer preußischen Kabinettsorder über die Umsiedlung von Familien aus den überbevölkerten Waldhüttendörfern Damflos, Börfink, Muhl, Neuhütten und Züsch. Damit nahmen schon 1819 aufgekommene Pläne Gestalt an, die Not der Waldsassen durch Umsiedlung in Kolonien zu lindern. Die Kolonie Abtei wurde auf der königlichen Forstparzelle Groß Abtei nördlich von Hermeskeil aus den Gemarkungen von Hermeskeil und Geißfeld mit 69 Hektar herausgetrennt. Höfchen entstand auf der königlichen Forstparzelle Kellnereiwald nordwestlich von Hermeskeil nahe am Lascheider Hof und schob sich zwischen die Gemarkungen von Hermeskeil und Reinsfeld mit 34 Hektar Fläche. Der Name des 1833 gerodeten Buchenwaldes Groß Abtei erinnert an eine der Abtei Tholey gehörende Waldung, in der im 15. Jahrhundert der Trierer Kurfürst Grundherr wurde. Die Waldparzelle Höfchen war ehemals Bestandteil des kurfürstlichen Lascheider Hofes. 1834 wurde in Abtei für die 44 meist aus Damflos stammenden Kolonisten und in Höfchen unter den 25 überwiegend aus Börfink, Damflos, Neuhütten und Muhl stammenden Familien das Siedlungsland von je etwas über fünf Morgen Land verlost. Das mit zehnjähriger Pachtfreiheit und späterer Kaufmöglichkeit überlassene Siedlungsland mit Erbpachtrecht wurde mit der Verpflichtung der Niederlassung und des Hausbaues übergeben. Die 1835 amtlich verliehenen Ortsnamen Friedrichsfeld für das ursprünglich für evangelische Siedler vorgesehene Abtei und Wilhelmsfeld für Höfchen setzten sich nicht durch.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
1819
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.95358
lat: 49.682989
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.abtei-online.de

Datenquelle

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 29.12.2005

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