Datenbank der Kulturgüter
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Kreuz auf dem Kläppchen

Heinzerath, Gemeinde Morbach

Beschreibung

Seihen es Orte, an denen ein Mensch plötzlich starb oder das Wort Gottes erhört wurde – dort werden Wegekreuze aufgestellt. Um 2004 ersetzten einige ehrenamtliche Helfer vier morsche Holzkreuze in der Gemarkung Heinzerath. Die Wegekreuze in der Gemarkung Heinzerath sind Zeugen einer Zeit, in der sich der christliche Glaube nicht nur auf die Kirchenfrömmigkeit beschränkte, sondern den ganzen Lebensraum erfüllt. Die Stelle, an denen ein plötzlicher Tod einen Mitmenschen ereilte oder ein Anruf Gottes erhört wurde, haben die Angehörigen oder Betroffenen ganz selbstverständlich mit einem religiös-kulturellen Denkmal markiert. Um das Jahr 2004 haben Albert Petry, Karl Resch, Paul Donner und Bernd Stürmer die Initiative ergriffen und diese Zeugen aus der Vergangenheit ehrenamtlich durch Neue ersetzt. Das benötigte Lerchen-Holz hat ihnen die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Der Schnittlohn und das Zubehörmaterial im Wert von 600 Euro übernahm der Sportverein Heinzerath-Elzerath, während die Kruzifixe vom Heimatverein Heinzerath, der Musikvereinigung Heinzerath-Merscheid, der Missionsgruppe Heinzerath und einer Privatperson gespendet wurden. Höhere Gewalt führte zum Kreuz auf dem "Kläppchen": Am 3. Juli 1903 nachmittags um 13:30 Uhr, wurde die aus den "Elzerather Wiesen" heimkehrende Frau des Landwirts Johann Resch dort vom Blitz erschlagen. Die Tochter, Frau Nellinger, ließ ein Kreuz an der Stelle errichten. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
2004
Epoche:
21. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   7.080316
lat: 49.831876
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

www.hermann-bohn.de http://www.hermann-bohn.de

Datenquelle

[1] Hermann Bohn, Morbach (www.hermann-bohn.de): Wegekreuze ersetzt - Neue Flurdenkmale in der Gemarkung Heinzerath.

Bildquellen

1 Bild: © Gerhard Lenssen, Bernkastel-Kues, 2006.
2 Bild: © Gerhard Lenssen, Bernkastel-Kues, 2006.

Stand

Letzte Bearbeitung: 08.09.2010

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