Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0













zum Vergrößern auf das Bild klicken

Marienkapelle

Hontheim, Gemeinde Sellerich

Beschreibung

Entstehungsgeschichte der Mutter-Gottes-Kapelle am Rande des Waldes oberhalb von Hontheim. Im September 1944, als die Leute im Dorf verlassen mußten wegen dem Anrücken der Kriegstruppen, waren folgende Familien in den Luftschutzbunker des RAD - Lagers oberhalb Hontheim geflüchtet: Familie Simon, Lenz, Lamperts, Billenwillma, Reusch, Meyer Jakob, Ennen – Dietrichs, Meyer Witwe, Schröder, Spehl, Langenbeck, Schichtel, Mölter, Vogt, Krost. Es waren insgesamt 69 Personen. Als die Leute einige Tage im Bunker waren, war die Hauptkampflinie der Amerikaner bis circa der 200 Meter an den Bunker herangerückt. Die Deutschen Truppen stürmten jeden Morgen am Bunker vorbei. Die Not der Bevölkerung stieg von Tag zu Tag, denn der Bunker wurde fast dauernd unter Granatfeuer gehalten. In ihrer größten Not hatten die Leute ein Gelübde gemacht, falls sie gerettet würden, würden sie zu Ehren der Muttergottes eine kleines Kapellchen bauen. Endlich nach 6 Jahren ist das Gelübde erfüllt worden, am 21 September 1950 hat die feierliche Einweihung durch Hochw. Herrn Pfarrer Wirtz stattgefunden. Fast die ganze Bevölkerung zog in Prozession zur Kapelle, wo eine Ansprache durch Herrn Pfarrer Wirtz stattfand. Herr Pfarrer hat der Bevölkerung ans Herz gelegt, alljährlich mit ihren Geistlichen am 21. September zur Kapelle zu pilgern und der Muttergottes führ ihre Hilfe zu Danken, weil damals am 21. September die Leute von den Amerikanern errettet worden Sind. Friedrich Krost, Ortsbürgermeister

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
1948
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.359805
lat: 50.241998
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Vorn im Wolkert

Internet

http://www.sellerich.de/ http://www.sellerich.de/

Datenquelle

Friedrich Krost, Ortsbürgermeister auf einer Info-Tafel in der Kapelle.

Bildquellen

1 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2011.
2 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2011.
3 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2011.
4 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2011.

Stand

Letzte Bearbeitung: 02.10.2011

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit