Datenbank der Kulturgüter
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Ehemalige Schule

Malberg, Gemeinde Malberg
Kirchplatz 1

Beschreibung

1842 kaufte die Gemeinde ein 1813 erbautes, quer zum Bach stehendes Wohnhaus mit anschließendem Wirtschaftsgebäude an. Im Wohnhaus, kenntlich an den ganz leicht geohrten Fenstereinfassungen des frühen 19. Jahrhunderts, wurden die beiden Lehrerwohnungen eingerichtet, das Wirtschaftsgebäude zu zwei übereinander liegenden Schulsälen umgebaut. Der Schulsaaltrakt ragt bei gleicher Gebäudetiefe wegen der größeren Geschoßhöhen etwas über das Wohnhaus hinaus. 1923 Plan zur Erweiterung durch das Kreisbauamt Bitburg unter Baurat Sturmfels. Die sofort begonnenen Bauarbeiten zogen sich wegen finanzieller Schwierigkeiten länger hin und wurden erst 1928 abgeschlossen. Das bestehende Gebäude erfuhr sowohl in südlicher als auch in nördlicher Richtung eine Erweiterung; der an der Eingangsseite leicht zurückspringende Bauteil im Süden nahm zusätzliche Räume der Lehrerwohnungen auf, der vorspringende, giebelständige Bauteil im Norden zwei geräumige Schulsäle. Die bis in Einzelheiten gut erhaltene Schule ist nicht nur ein Dokument für das Bevölkerungswachstum im 19, und 20. Jahrhundert, sondern auch eines der wenigen Beispiele für die Erhaltung älterer Bausubstanz durch Erweiterung statt Neubau. Diese Integration beruhte zwar sicher auf wirtschaftlichen Erwägungen, doch ließen sich die Bauteile in den schlichten Formen des frühen 19. Jahrhunderts gut in den im Sinne der Reformarchitektur malerisch gruppierten Erweiterungsbau einfügen. [1]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Sturmfels (Kreisbaumeister).
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Bildungsstätten / Schulen
Zeit:
1813
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.580877
lat: 50.046645
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.malberg-eifel.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-081-9

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 14.07.2006

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