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Ortsgeschichte Brandscheid

Brandscheid, Gemeinde Brandscheid

Beschreibung

Brandscheid besitzt eine der größten Gemarkungen der Region, die es zudem nicht mit weiteren Ansiedlungen teilen muß. Entsprechend groß war der vor dem südwestlichen Ende des Schneifelrückens gelegene Ort deshalb schon in früheren Jahrhunderten (1684: 25 Feuerstellen, um 1840:54 Häuser). Seit dem Mittelalter gehörte er zum Hof Alf der Abtei Prüm und kam nach 1794 an die neu eingerichtete Mairie, spätere Bürgermeisterei Bleialf. Auch kirchlich hing Brandscheid von Bleialf ab, bis es in französischer Zeit eine eigene Pfarrei erhielt, die zusätzlich Seilerich, Herscheid und Hontheim umfaßte. Im Verlauf der Ardennenoffensive gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Brandscheid weitgehend zerstört (Verdun der Eifel). Wegen der ortsüblichen Massivbauweise konnten die Ruinen beim Wiederaufbau weiterverwendet werden, so daß die Ortsstruktur nahezu unverändert blieb. Die Bebauung aus regellos angeordneten Quereinhäusern und Streckhöfen folgt im wesentlichen der dreimal geknickten, von Südosten nach Nordwesten verlaufenden Hauptstraße und der in der Mitte nach Nordosten abzweigenden Burgstraße. Im östlichen Winkel beider Straßen liegt die spätgotische Pfarrkirche Sankt Kornelius, die trotz schwerster Kriegsschäden heute zumindest außen wieder das frühere Bild bietet und als einziges Gebäude des Ortes noch denkmalpflegerisches Interesse beansprucht. Hinzu kommen zwei Wegekreuze des späten 18. Jahrhunderts, deren Erhaltungszustand trotz kleinerer Schäden als befriedigend zu bezeichnen ist. [1]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
1684
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.309408
lat: 50.221307
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.brandscheid-eifel.de/ http://www.brandscheid-eifel.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.3 Wernersche Verlagsgesellschaft ISBN 3-88462-170-X

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 18.07.2006

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