Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Ehemaliges Augustinereremitenkloster (2)

Hillesheim, Gemeinde Hillesheim
Augustinerstraße 2

Beschreibung

Um 1300 Erbauung des Klosters für Augustiner an die Hillesheimer Stadtmauer durch die Landesherren von Reifferscheid. 1372 und 1467: großzügige Stiftungen und Schenkungen; das Kloster gelangt immer mehr zu Wohlstand; leider führt dies auch zu ordenswidrigem Verhalten und Leben. Um 1550 steht das Kloster für Jahre leer, da die Mönche zum Protestantismus übertraten. Häresie und Sittenlosigkeit bringen das Kloster in Armut und Schulden. 1568: der Trierer EB Jakob läßt die Güter inventarisieren. Finanzielle Einnahmen werden dem Trierer Augustinerkloster zugesprochen. 1613: Kloster wird dem Orden vom Trierer EB zurückgegeben. 1659: Renovierung des Klosters 1705: Ein Großbrand zerstört die Gebäude; 1721-1766: Neuaufbau; 1802: Auflösung des Klosters durch die Franzosen; Vertreibung der Patres. 1805: Verkauf der Gebäulichkeiten für 946 Taler. Einer von mehreren Altären der ehemaligen Klosterkirche (40 Meter x 10 Meter) befindet sich in der Hillesheimer Pfarrkirche; Strahlenmonstranz und barocker Kelch befinden sich in Lissendorf; die Klostergebäude dienten lange als Katasteramt, als Landwirtschaftsschule und teils als Gerberei. Heute stehen die Gebäude leer. Die Restkirche wurde im November 1982 abgerissen. Quelle: Schug: Geschichte der Pfarreien Adenau, Daun, Gerolstein, Hillesheim und Kelberg (Trier 1956), Seite 245; de Lorenzi; Wackenroder. Die Kunstdenkmäler des Kreises Daun; Seite 114 Barsch, Seite 72; H. Meyer, Hillesheim.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
Um 1300
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.670035
lat: 50.291671
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.96.htm

Datenquelle

Alois Mayer, Daun-Pützborn: Untergegangene kirchliche Einrichtungen im Kreis Daun in: http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1986/hjb1986.96.htm und Kreisverwaltung Vulkaneifel, Abteilung 1 - Kommunales und Recht; 2008.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 08.10.2008

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