Datenbank der Kulturgüter
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Sankt Stephan und Rochus (2)

Leiwen, Gemeinde Leiwen
Kirchgasse

Katholische Pfarrkirche

Chor, Joch und der Schluss um 1500. Langhaus und Westturm 1769 nach Plänen von Johannes Seiz durch seinen Bruder Andreas erbaut. Ausstattung der Erbauungszeit in reichen Rokokoformen. Monstranz um 1460 / 70. > Leiwen dürfte wohl zu einem religiösen Zentrum gehört haben, das sich im 6. Jahrhundert um Müstert/Piesport gebildet hat. 1350 wird Leiwen als Mutterkirche bezeichnet. Das Sankt Stephanus-Patrozinium deutet auf eine frühe Pfarrkirche hin. Von der älteren Kirche (um 1500) steht noch der spätgotische Chor mit spitzbögigen Maßwerkfenstern. Langhaus und Westturm wurden 1769 errichtet, nach einem Plan von Johannes Seitz durch seinen Bruder Andreas. 1923 Erweiterung der Kirche um zwei Seitenschiffe durch Peter Marx, Trier. 1982 letzte Renovierung, bei der man alte Malereien freigelegt hat. Hauptaltar, Seitenaltäre und Kanzel Rokoko aus der Zeit um 1770. 2 Beichtstühle und 25 Kirchenbänke mit Rokoko auf den Wangen. 1851 ist der Hauptaltar verbrannt. 1938 erwarb der damalige Pastor Kurtenbach einen Barockaltar, der sehr gut zu den Seitenaltären passt.

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Seiz, Johannes [1717-1779] und Seiz, Andreas
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
Circa 1700 bis circa 1780
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.87994
lat: 49.82153
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.leiwen.de/

Datenquelle

Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. Deutscher Kunstverlag / Heimat- und Verkehrsverein Leiwen e.V.

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 28.08.2007

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