Datenbank der Kulturgüter
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Sankt Jost - Leprosenfriedhof

Biewer, Gemeinde Trier
Biewerer Straße

Ehemaliger Leprosenfriedhof, genannt Paradies

Der ehemalige Leprosenfriedhof am Ortseingang des Trierer Stadtteils Biewer war der Friedhof des Siechenhauses Sankt Jost. Er liegt von der Kirche aus gesehen etwas in Richtung Ortsausgang auf der gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße oberhalb des Straßenniveaus. Er ist zusammen mit der Kapelle, dem Siechenhaus und dem Bildstock zum Almosensammeln ein seltenes Zeugnis der Leprosenfürsorge und ein Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung. Der Friedhof hat eine Größe von 20 × 17 Meter. An der Nord- und Ostseite ist er durch die senkrechten Felswände begrenzt. Diese sind Relikte von Steinbrüchen, die hier vor dem Friedhof bestanden. An der Süd- und Westseite wird er durch eine etwa einen Meter hohe, teilweise eingefallene Mauer aus Bruchsteinmauerwerk begrenzt. Grabsteine sind nicht mehr erhalten. In der Nordwand sind Mauerreste und Balkenlöcher zu finden. Der Friedhof ist frei zugänglich, aber nicht beschildert und nur durch einen Trampelpfad erschlossen. Die unmittelbare Umgebung des Friedhofs ist bewaldet. Auf dem Friedhof selbst wachsen einige Bäume. Er ist (Stand Oktober 2011) teilweise mit Müll bedeckt und fast flächendeckend mit Brombeerranken überwuchert.

Einordnung

Kategorie:
Naturobjekte / Parks, Gärten und Friedhöfe / Christliche Friedhöfe
Zeit:
1283
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.657219
lat: 49.775339
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Josterberg

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Biewer

Datenquelle

Helge Rieder, Konz, 2011.

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2011.
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2011.
3 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2011.
4 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2011.
5 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2011.
6 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2011.

Stand

Letzte Bearbeitung: 05.11.2011

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