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Sankt Andreas

Pölich, Gemeinde Pölich
Römerstraße

Katholische Pfarrvikariatskirche

Gewesteter, spätbarocker Saalbau auf der höchsten Geländestufe am Ortsrand und inmitten des oval ummauerten ehemaligen Kirchhofes. Die teils als Böschungsmauer errichtete Kirchhofmauer gleicht den Geländeabfall aus und hebt mit dem Treppenaufgang die Wirkung der Kirche als Straßenabschluß. Schlichter Putzbau zu drei Achsen rundbogiger Fenster und dreiseitigem, an den Schrägen gleichartig durchfenstertem Schluß. Chorseitig die unterkellerte Sakristei. Der verschieferte Dachreiter über der Giebelfront viereckig mit achtseitigem Helm. Steinmetzschmuck ist das geohrte Sandsteinportal mit der Bauzahl 1789 in dem zur Figurennische überleitenden Aufsatz. In der Rundbogennische spätbarockes Steinbildwerk des Kirchenpatrons. In der Einheit mit dem Portal erhalten ist das zweiteilige, in den Kassetten mit Blütenmuster geschnitzte Türblatt der Erbauungszeit. Der Innenraum mit Voutendecke und der Ausstattung der Erbauungszeit. Den Hochaltar, ein von einem Pelikan bekrönter Tabernakelaltar des Rokoko, flankieren schlichte Seitenaltäre mit den Figuren einer Maria Himmelskönigin und eines heiligen Josef. Die barocke Figurenausstattung umfaßt Bildwerke der Heiligen Andreas, Barbara, Georg, Katharina und Luzia. Teil der barocken Ausstattung sind die Gestühlwangen. Der Taufstein ist zum Zelebrationsaltar umgewidmet. Die Empore und die Fenster stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Die sich einschließlich der Ausstattung in nahezu unverändertem Zustand präsentierende Kirche ist originäres Beispiel für den im Trierer Land charakteristischen barocken Kirchenbau im Kapellenstil. Beidseitig des Portals eingemauert sind Priestergrabsteine vom aufgelassenen Kirchhof, 1780 und 1789 datierte typische Grabsteine der Zeit. Den schlichten Putzbau gliedern rechteckig gemauerte Fenster, im Obergeschoß auf Sohlbankgesims. Sandsteinelement ist das Portal mit kräftigen Volutenabschlüssen beidseitig einer Heiligennische. Die Detailausbildungen haben sich innen und außen erhalten und geben mit den sprossengeteilten Fenstern, dem Türblatt und den Schlagläden den originalen Eindruck dieses ortsgeschichtlich relevanten Gebäudes wieder. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1789
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.847628
lat: 49.797541
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.poelich-online.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 12.2 Kreis Trier-Saarburg. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-110-6 (1. Auflage 1994)

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 16.08.2005

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