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Geiben-Haus

Schweich, Gemeinde Schweich
Brückenstraße 46

Beschreibung

Giebelständig zur Straße orientierter, voluminöser Krüppelwalmdachbau, der verschiedene Bau- und Erneuerungsphasen sowie eine historische Teilung aufweist. Der Wohnteil mit unregelmäßig angeordneten Fenstern ist zweigeteilt, wobei der straßenseitig gelegene Teil auf einen Umbau von um 1900 hindeutet und der rechte, durch barocke segmentbogige Fenster und einen 1777 datierten und MK bezeichneten Fensterkeilstein charakterisiert ist. Wahrscheinlich gleichzeitig ist der Wirtschaftsteil mit Torbogen, an dem Spolien älterer Gewände einbezogen sind (nach Abbruch 1991 Neuaufbau). Der ältere Wohnteil im Innern in einer seltenen Ausbildung des 17. Jahrhunderts und dreiraumtief. Der seitliche Flur mündet in eine steinerne Wendeltreppe und erschließt quer die kreuzgratüberwölbte Stube mit Takenwand sowie die ursprünglich offene, ganz vom Kaminmantel überspannte Küche. Dahinter ein von der Wendeltreppe zugänglicher Raum mit Balkendecke und später eingebautem Backofen. Der linke Wohnteil jünger und in der Ausstattung vom Beginn des 20. Jahrhunderts Das Kellergewölbe greift in den Ökonomieteil über. Das nach seinen Besitzern benannte und 1992 einer neuen Nutzung zugeführte Anwesen stellt eines der ältesten Gebäude von Schweich dar und weist eine hausgeschichtlich seltene und geschlossene Hausanlage des 17. Jahrhunderts auf. Städtebaulich gibt es sich durch seine Giebelstellung als eingelagerter Rest der ältesten Ortsbebauung inmitten der Überformung des Straßenbildes im 19. Jahrhunderts zu erkennen. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1777
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.752567
lat: 49.820908
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.stadt-schweich.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 12.2 Kreis Trier-Saarburg. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-110-6 (1. Auflage 1994)

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 23.08.2005

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