Datenbank der Kulturgüter
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Messebüsch (2)

Eisenach, Gemeinde Eisenach

Befestigungsanlage

Fundstelle 443 Auf einem Höhenrücken östlich von Eisenach liegt eine obertägig erkennbare "Viereckschanze". Ein stark verflachter, aber deutlich sichtbarer Erdwall schließt eine etwa quadratische Innenfläche von 35 x 37 m Seitenlänge ein. Auf der Süd-Seite deutet eine ca. 4 m breite Wallücke einen alten Eingang an. Auf der N- und O-Seite ist dem Wall ein 3-4 m breiter Graben vorgelagert. Funktion und Zeitstellung der Anlage sind unbekannt. Römische Keramik- und Ziegelfunde fehlen. Im Jahre 1995 wurde von G. Langini bei einer Geländebegehung ein gestifteter Bronzeaufsatz (ähnlich Metzler 1995, 318 Abb. 165,5) gefunden, der spätlatènezeitlicher Entstehung sein dürfte. Die Schanze liegt zwischen zwei Grabhügelfeldern. Haffner 1977, 195f.; KochundSchindler 1994, 32; Steinhausen 1932, 91; Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete 1, 1926, 181 in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Wehrbauten und militärische Anlagen / Schanzen
Zeit:
Bis circa 500 vor Chr.
Epoche:
Vor- / Frühgeschichte

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.529169
lat: 49.854924
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Messebüsch

Internet

http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquelle

Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Bildquellen

1 Bild: Google Earth
2 Bild: Google Earth

Stand

Letzte Bearbeitung: 15.06.2007

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