Datenbank der Kulturgüter
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Grabhügelgruppe

Eschfeld, Gemeinde Eschfeld

Beschreibung

Fundstelle 468 Kleine Grabhügelgruppe von sieben verflachten Tumuli im Ackergelände nördlich des Banzenhofs und südlich der Straße Eschfeld - Sengerich. Fünf der Grabhügel wurden 1948 vom Rheinischen Landesmuseum Trier ausgegraben. Es handelte sich überwiegend um Körper- und Brandgräber ohne nachweisbare Beigaben. Lediglich Hügel 5 enthielt ein flaschenartiges Gefäß, das an den Übergang von Hunsrück-Eifel-Kultur I zu Hunsrück-Eifel-Kultur II zu datieren ist. Die Nekropole ist somit ungewöhnlich beigabenarm; die Durchmesser der Tumuli schwankten zwischen 10 und 19 m. Bemerkenswert ist der topographische Bezug zum nordwestlich anschließenden gallorömischen Brandgräberfeld "Kirchenberg". Haffner 1976, 230f.; Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete 24-26, 1956-58, 331, 334, 368ff. Abb. 27 in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Bestattungen / Grabhügel
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.212994
lat: 50.121093
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Aufm breiten Weg

Internet

http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquelle

Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 29.02.2012

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