Datenbank der Kulturgüter
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Grabhügel

Seinsfeld, Gemeinde Seinsfeld

Beschreibung

Fundstelle 756 1844 wurden nordwestlich von Oberkail, im Büschbachtal, mehrere Grabhügel eingeebnet. In einem Tumulus fand sich angeblich "ein viereckiges Gemach [...] zu dem ein kleiner gewölbter Gang führte" (Philantrop 1844, Nr. 15). In einer Grabnische sollen "Urnen mit Knochen und römische Münzen" (ebd.) gelegen haben. Die genaue Lage der Fundstelle ist unbekannt. Ebel 1989, 158; Wigg 1993, 199; Bonner Jahrb. 5/6, 1844, 422; Philanthrop 1844, Nr. 15 in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006 Etwas nordwestlich des Ortes soll ein großer Hügel mit gemauerter Grabkammer und Dromos [= Zugangskorridor zu Grabkammern ] gelegen haben. Das Objekt wurde 1844 eingeebnet. [Wolfgang Ebel: Die römischen Grabhügel des ersten Jahrhunderts im Treverergebiet. Marburger Studien zur Vor- und Frühgeschichte; Band 12. ISBN 3-89398-018-0]

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Bestattungen / Grabhügel
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.651647
lat: 50.053418
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Geißberg

Internet

http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquelle

- Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock, 2006. - Dirk Krausse: Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Verlag: Philipp von Zabern, Mainz, 2006. Beilage 1.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 02.02.2012

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