Datenbank der Kulturgüter
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Dianaheiligtum

Sarmersbach, Gemeinde Sarmersbach

Beschreibung

Fundstelle 1240 Nordwestlich von Sarmersbach wurden 1853 in einem Steinhügel "ganze Hohlziegel von hochroter Farbe, ganze Dachschiefer [...] dann viele Scherben von gelblichem und graulichem Geschirr, auch einige fremdartige Mauersteine, sichtlich zugerichtet, jedoch kein Mörtel und keine Mauer" (Ost 1854, 237) gefunden. Es sollen ferner "zwei wohl erhaltene Köpfe von anscheinend weiblichen Statuen" und ein "steinerner Vogel" (ebd.) ausgegraben worden sein. Ost deutete die Anlage als Dianaheiligtum. Sie liegt "nordwestlich fünf Minuten" von Sarmersbach an einem Hohlweg zur Kirche Hilgerath. Die Fundstelle ist heute nicht mehr exakt zu lokalisieren. Ost 1854, 237ff.; Wackenroder 1928, 24; Jahresber. Ges. Nützl. Forsch. Trier 1859/60, 51 in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Sakralbauten / Tempel, Heiligtümer
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.872734
lat: 50.244871
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf Wendelstück

Internet

http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquelle

- Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock, 2006. - Dirk Krausse: Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Verlag: Philipp von Zabern, Mainz, 2006. Beilage 1.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 27.01.2012

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