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Sankt Johannes der Täufer - Vesperbild

Pluwig, Gemeinde Pluwig
Kirchstraße 5

Wallfahrtsstätte

"Wie und wann das Vesperbild nach Pluwig gekommen ist weiß niemand so ganz genau, aber wir sind froh, dass es hierhin gekommen ist", sagt Pastor Heribert Mönch. Fest steht, dass das in Sandstein gehauene, bunt bemalte Reliefbild über 500 Jahre alt ist und noch aus der deutschen Renaissancezeit stammt. Die trauernde Maria wurde wahrscheinlich von einem Künstler aus der Schule des in Halle wirkenden Renassancemeisters Nickel Hoffmann kreiert. Lange Zeit war das Relief draußen an der Kirchenmauer angebracht und eine Wallfahrtsstätte für die lokale Bevölkerung. Dort war es allerdings ungeschützt und jedwedem Wetter ausgesetzt. Diese Zeit ist nicht spurlos an ihm vorbei gezogen, Teilstücke des Bildes waren kaum noch zu erkennen. Vor gut dreißig Jahren wurde die trauernde Maria von Grund auf restauriert, viele Details und Farben wieder hergestellt. Seit dem ist ihr Platz im Inneren der Kirche, direkt an der linken Rückwand. Das 76 x 102 cm große Bild ist in der Form eines Altaraufsatzes gestaltet und besteht aus grauem Sandstein. Die Pluwiger Pfarrkirche "SanktJohann" stammt im Gegensatz zu dem Vesperbld erst aus dem 19. Jahrhundert und feiert im Jahre 2006 ihr zweihundertjähriges Bestehen. Wegbeschreibung Hinter dem Gewerbegebiet Gusterath - Tal rechts auf die K 62 abbiegen. Von dort aus in Richtung Pluwig fahren. Die Kirche befindet sich in der Ortsmitte. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Wallfahrtsstätten
Zeit:
16. Jahrhundert
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.712796
lat: 49.690405
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Betz

Internet

http://www.ruwer-hochwald-radweg.de/

Datenquelle

[1] Ruwer-Hochwald-Radweg http://www.ruwer-hochwald-radweg.de/

Bildquellen

1 Bild: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2008

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.08.2017

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