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Sankt Clemens

Bekond, Gemeinde Bekond
Kirchstraße

Katholische Pfarrkirche

Auf teils aufgeschüttetem Plateau giebelständig zur Straße stehender und nach Südosten orientierter dreiachsiger Saalbau in barocken Stilformen. 1827/28 unter Mithilfe der Grafen Edmund und Klemens von Kesselstatt von deren Architekten Briesch auf neuem Standort errichtete Pfarrkirche. [1] Der architektonische Schmuck konzentriert sich auf die Giebelfront: Eckpilaster (einer mit Bauzahl 18+27), das abgewalmte Giebelfeld betonende, durchgezogene Traufgesims sowie Mittelakzent aus Portal (mit neuem Vorbau), Rundbogenfenster, Figurennische mit dem Kirchenpatron und Ovalfenster. Hauptakzent ist der aus der Front wachsende und im Saal von Monumentalsäulen gestützte Turm mit laternenbekrönter Haube. Das Innere mit Voutendecke, Resten der nachbarocken Ausstattung und der in den 1910er Jahren geschaffenen neuen Ausstattung in vom Jugendstil beeinflußten neuromanischen Formen. Der Altar unter Ziborium aus kompositen Steinsäulen mit hölzerner Überdachung. Der Steinaltar (bezeichnet A. Thönes, Wittlich, 1912) mit dreiteiligem Aufbau; beidseitig des Kruzifixes Figuren der Heiligen Klemens und Rochus; bekrönende Kreuzigungsgruppe. Zeitentsprechend ein Vesperbild in Nischenrahmung, die Steintaufe, marmorierte Heiligenfiguren des heiligen Josef und heiligen Antonius sowie die Maria Immakulata in der Kapelle. Besonderheit der Pfarrkirche ist die nachbarocke Stilausprägung, die in der Fassadengestaltung Anregungen der Föhrener Pfarrkirche übernahm und regionalfremde Vorbilder aufnahm. Die von Bildhauer A. Thönes geschaffene Ausstattung weist den hier seltenen Typ eines Ziboriumaltars auf. Mit der beim Kirchenbau gewählten neuen Patronat des heiligen Klemens wurde der Mitstifter Graf Klemens von Kesselstatt geehrt. [2]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Briesch (Architekt)
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1827-28
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.801686
lat: 49.848307
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.pfarreiengemeinschaft-schweich.de/sankt-clemens-bekond.html

Datenquelle

[1] Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. Deutscher Kunstverlag und Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz [2] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 12.2 Kreis Trier-Saarburg. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-110-6 (1. Auflage 1994)

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 16.01.2014

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