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Ortsgeschichte Ockfen

Ockfen, Gemeinde Ockfen

Beschreibung

Mit seinen 620 n kann es auf ein über 1.000jähriges Bestehen zurückblicken. Anno 975 beurkundete Erzbischof Theoderich die von ihm vollzogene Neugründung des Klosters Sankt Martin in Trier, unter dessen Besitztümern auch die Villa Occava aufgeführt wurde. Kaiser Otto II. bestätigte im gleichen Jahr dem Kloster Rechte und Güter dieser Neugründung. Das genannte Kloster besaß hier viele Liegenschaften, besonders Weinberge, aber auch Ackerland und Wiesen. Ein ehemaliges Verwaltungsgebäude des Klosters zeugt noch heute von diesen traditionellen Bindungen des Ortes. Ockfen ist seit über einem Jahrtausend dem Weinstock treu geblieben. > Flussabwärts von Saarburg fließt der Ockfener Bach in die Saar. An seiner Mündung liegt Ockfen, das Winzerdorf, dessen Reben in guten Weinjahren mit die größten, edlen Weißweine der Welt hervorbringen, wie es der amerikanische Weinschriftsteller Schoomaker beschrieben hat. Bachaufwärts an wärmespeichernden, waldgeschützten Südhängen, reifen hier herrliche Rieslingweine heran. In diesen idealen Weinlagen werden Weinreben wohl seit 2000 Jahren angepflanzt, wie der Fund eines bronzezeitlichen Schaftlappenbeiles in einem Weinberg bezeugt. Ockfen hat neben seinem Wein und seiner Landschaft auch als Dorf etwas zu bieten: malerische Winkel, alte, guterhaltene Hofanlagen, schöne Bürgerhäuser und Winzerhöfe. Mit Weinproben, Weinwanderwegen, gutem Essen und Übernachtung in modernen Gästezimmern ist der Fremdenverkehrsort Ockfen in jedem Fall ein attraktives Ziel.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
975
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.584359
lat: 49.624195
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.ockfen-home.de/

Datenquelle

Internet

Bildquellen

1 Bild: Internet
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 1999

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.10.2003

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