Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0









zum Vergrößern auf das Bild klicken

Jüdische Geschichte

Wawern, Gemeinde Wawern (Trier-Saarburg)

Beschreibung

[...] Im kurtrierischen Wawern sind Juden seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nachgewiesen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte das Dorf mit 37 Einwohnern mosaischen Glaubens im Jahre 1808 und 71 im Jahre 1843 den höchsten prozentualen Anteil jüdischer Einwohner in der Region. Um 1870 war die Hälfte der etwa 83 Häuser von Juden bewohnt, 1889 gehörten 20% der Wawerner dem mosaischen Glauben an. 1895 wohnten 73, im Jahre 1900 noch 53 Juden im Ort, bis 1925 sank ihre Zahl auf 46. 1933 stellte die jüdische Gemeinde mit 45 Mitgliedern noch einen Anteil von 8,9% der Einwohnerschaft. Infolge der NS-Repressalien verließen viele Juden den Ort, 1938 zählte man noch 29 jüdische Einwohner, 1940 war die Kultusgemeinde erloschen. [1] Jüdische Einwohner 1933: 46 und 1938: 29 [2]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Jüdische Geschichte
Zeit:
Erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.54984
lat: 49.652372
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://wawern.de/index.html

Datenquelle

[1] Synagogen. Rheinland-Pfalz - Saarland. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz mit dem Staatlichen Konservatoramt des Saarlandes und dem Synagogue Memorial Jerusalem. Verlag Philipp von Zabern, Mainz, 2005. ISBN 3-8053-3313-7 [2] Prof. Dr. Richard Laufner: Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung im Gebiet des heutigen KreisesTrier-Saarburg. Jahrbuch Kreis Trier-Saarburg 1979. Hrsg. Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2008.
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2008.

Stand

Letzte Bearbeitung: 17.09.2012

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit