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Ortsgeschichte Detzem

Detzem, Gemeinde Detzem

Beschreibung

Bei der antiken Roemischen Weinstraße maß man die Entfernungen in Meilen. Jedoch lag nicht die römische Meile als Maßeinheit zugrunde, sondern die keltische Leuge und die wiederum entsprach 2,2 Kilometern. So errechnet sich leicht, dass circa 20 Kilometer von Trier der zehnte Meilenstand stand, lateinisch ad decimum lapidem, woraus dann Detzem wurde. Als fränkischer Königshof wurde Detzem noch urkundlich erwähnt, bevor die reiche Trierer Abtei Sankt Maximin es erwarb. Aus dieser Zeit stammen noch der spätgotische Chor und die Sakristei der heutigen Pfarrkirche Sankt Agritius (erbaut 1735 / 36) und Teile des Maximiner Hofes. Rund um das historische Bürgerhaus, einem ehemaligen Gasthaus aus dem 19. Jahrhundert, findet alljährlich am ersten August-Wochenende das Detzemer Rieslingfest statt (mit öffentlicher Weinprobe im Kaisersaal). Seit der Moselkanalisierung befindet sich in Detzem die zweite Moselstaustufe auf deutschem Boden. Die Nachbildung des 10. Meilensteines finden Sie in der Ortsmitte.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.844616
lat: 49.823196
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.detzem.de/

Datenquelle

Bildquellen

1 Bild: http://www.schweich.de/tourismus

Stand

Letzte Bearbeitung: 25.07.2008

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