Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0





Sankt Valentin

Gladbach, Gemeinde Gladbach
Kirchweg

Katholische Filialkirche

Zweiachsiger Saal mit dreiseitig geschlossenem Chor und Dachreiter, am Pilasterportal bezeichnet 1788. [1] Die Geschichte der Filiale Gladbach ist eng mit der Geschichte der Pfarrei Dreis und der Geschichte des Klosters Echtenach verbunden. In den Jahren 1148 und 1161 wird der Abtei Echternach der Besitz des Ortes Dreis mit seinen Kirchen von den Päpsten Eugen III. und Viktor IV. bestätigt. Zu diesen Kirchen gehörte auch die Kirche in Gladbach. Bei einer Visitation des Landkapitels Piesport im Jahre 1569 werden die Kapellen von Bruch und Gladbach als Filialen der Pfarrei Dreis genannt. Zu dieser Zeit war die Kapelle dem heiligen Willibrord geweiht. Wie die Kapelle zu dieser zeit ausgesehen hat, zeigt eine Federzeichnung des Echternacher Abtes Johannes Bartels aus dem Jahre 1597. Im Jahre 1808 wurde Bruch von der Pfarrei Dreis abgetrennt und damit auch die Filiale Gladbach der neuen Pfarrei Bruch zugeschlagen. Der Bau der jetzigen Kapelle wurde im Jahre 1788 begonnen, nachdem im Jahre 1713 die Mitten im Dorf stehende alte Kapelle als "in miserablem Zustand" von einem Visitor gerügt worden. Es handelte sich bei dem Neubau um einen einschiffigen Bruchsteinbau mit Chor. Da die Gemeinde Gladbach von ca. 200 Einwohnern im Jahre 1800 auf ca. 400 Einwohner im Jahre 1960 gewachsen war, wurde eine Erweiterung der Kirche notwendig. Aber erst im Oktober 1971 wurde mit der Erweiterung begonnen. Es wurden 2 Seitenschiffe, eine Verlängerung des Hauptschiffes und der Anbau einer Sakristei verwirklicht. Am 20.12.1972 wurde die neue Filialkirche in Gladbach geweiht. Dieser Bau blieb bis heute unverändert. Im Jahre 1988 wurde das 200-jährige Bestehen der Filialkirche gefeiert. Heute ist die Kirche dem heilgen Valentin und der heiligen Apollonia geweiht. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1788
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.767245
lat: 49.93424
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://cms.pfarreiengemeinschaft-dreis.de/bistum-trier/Integrale?SID=E12CE770FF130C9FBF21C19525477068&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&PageView.PK=57&Document.PK=80084

Datenquelle

[1] Denkmalliste des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Juni 2008. Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Fachbereich Beraten, Planen, Fördern. Postfach 1420, 54504 Wittlich. [2] PfarreienGemeinschaft Arenrath-Bruch-Dreis-Heidweiler http://cms.pfarreiengemeinschaft-dreis.de/bistum-trier/Integrale?SID=E12CE770FF130C9FBF21C19525477068&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&PageView.PK=57&Document.PK=80084

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 01.12.2010

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit