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Ortsgeschichte Oos

Oos, Gemeinde Gerolstein

Beschreibung

Einen Kilometer vom Westausgang Müllenborns, am Bahnhof und den Häusern von Neu-Oos vorbei, und 7 Kilometer vom Stadtkern entfernt, liegt der westliche Stadtteil Gerolsteins, die ehemals selbständige Gemeinde Oos. Geschichtlich ist interessant, dass Ausava (röm. Oos) eine befestigte Raststation an der großen RömerStraße von der Kaiserstadt Trier nach Köln war. Sie kam durch den Kyllwald über Weißenseifen und Neustraßburg und führte weiter an Duppach vorbei, wo sie stellenweise in der Feldmark noch zu verfolgen ist, über Steffeln nach Ormont. Auf römischen Karten ist Ausava als befestigter Haupt-, Rast- und Einkaufsort eingetragen. Der im 12. Jahrhundert errichtete Turm der kleinen, dem heiligen Rochus geweihten Kapelle - das älteste erhaltene Bauwerk des Kreises Daun - ist auf den Fundamenten des ehemaligen Wachturms erbaut. Die Bedeutung des Ortes zur Römerzeit beweist außerdem ein römisches Gräberfeld auf dem Bergrücken zwischen dem von Duppach herabkommenden Ammelsbach und dem Büdesheimer Bach. Auch zur fränkischen Zeit bestand eine Siedlung, Osa genannt, die 771 ein gewisser Sigefridus der Abtei Prüm überträgt. Noch heute stellt Oos eine geschlossene bäuerliche Dorfschaft dar. Als Fremdenverkehrsort ist der Stadtteil noch nicht erschlossen. Quelle: Gerolstein 1986 Dohm/Winter

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
771
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.584492
lat: 50.240359
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.eifel-service.de/info/

Datenquelle

Gerolstein 1986, Dohm/Winter

Bildquellen

1 Bild: Fredy Lange (undatiert). Sammlung Wilma Herzog, Gerolstein, 2012. © Edith Lange-Löckenhoff.
2 Bild: © Stefan Komuzin. 2001

Stand

Letzte Bearbeitung: 21.07.2012

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