Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0







zum Vergrößern auf das Bild klicken

Geo-Park

Gerolstein, Gemeinde Gerolstein

Beschreibung

Angesprochen werden im Geo-Park auch die heute vom Menschen hier industriell genutzten Materialien und Stoffe: Dolomitstein, vulkanische Aschen, Basaltgestein, Wasser und der ebenfalls damit verbundene Fragenkomplex Ökologie/Ökonomie. Aufgabe des Geo-Parks der Verbandsgemeinde Gerolstein ist es, dem Besucher durch aktive Teilnahme an Exkursionen eigene Erfahrungen über seine natürliche und selbst geschaffene Umgebung zu vermitteln. Damit soll ein Beitrag zur Kenntnis und zum Verständnis für Gesteine und Vorgänge auf der Erde geleistet werden. Vorgestellt wird eine lebendige, dynamische Erde, ein komplexes Wirkungsgefüge, die Umwelt des Menschen, in die er eingebunden ist.. Auch Kinder können mit Willi Basalt die Erde entdecken. Das Gerolsteiner Land besitzt eine für Mitteleuropa außergewöhnliche geowissenschaftliche Konstellation und naturkundliche Vielfalt Unter Geowissenschaftlern ist dieses in der Eifler Nord-Süd-Zone gelegene Gebiet, seit Jahrzehnten als klassisches Gebiet devonischer Gesteinsschichten (Alter circa 380 Millionen Jahre) bekannt. Ziel des Projekts Geo-Park ist es, Besuchern den Geo-Park auf einer wissenschaftlichen Basis zu erläutern. Naturfreunde, Besucher und Wanderer können die Vulkaneifel im Gerolsteiner Land auf zahlreichen Routen in ihrer natürlichen Schönheit kennenlernen. Es werden grundsätzliche Vorgänge auf und in der Erdkruste erläutert, die in den verschiedenen Sphären des Planeten (Erdkruste - Lithosphäre, der Wasserhülle - Hydrosphäre und der Lufthülle - Atmosphäre) ablaufen. Von den großräumigen Strukturen dieser Landschaft ausgehend, lernen Sie, die mit bloßem Auge erkennbaren Gesteine, aber auch ihre Bausteine (Minerale) kennen, die erst unter dem Mikroskop gut zu sehen sind. Die Spur führt zunächst vom Carbonatgestein, dem heutigen Dolomitstein auf der Munterley (Devon-Zeit), über orange-rote Sandsteine (Trias-Zeit) zu Aschen und Schlacken, sowie zu Basaltgesteinen vulkanischer Entstehung und wesentlich geringeren Alters (Quartär-Zeit). Erde im Geo-Park entdecken: Organisatorisch-fachliche Einheiten des Geo-Parks, auf wissenschaftlicher Grundlage sind INFORMATIONEN / BILDUNG, TOURISMUS und REGIONALE FORSCHUNG. Offensichtlich wird dieser Aufbau des Geo-Parks zunächst auf vier erwanderbaren Routen. Auf Tafeln vor Ort werden Erläuterungen, zu natur- besonders geowissenschaftlichen Themen, gegeben. Die vier Routen überziehen das gesamte Gebiet der Verbandsgemeinde Gerolstein. Sie sind als Tages- beziehungsweise Mehrtagestouren konzipiert. Um Einzelorte herum sind Touren jeweils auch als Tagestouren möglich. Neben den Routen bilden Exkursionen unter fachkundlicher Leitung, Geologische Wochenenden, Kurse für Schüler, Seminare, Tagungen und die Erarbeitung geo-didaktischer Materialien für interessierte Geo-Naturfreunde wesentliche Elemente und Aufgabenbereiche des Geo-Parks.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Bildungsstätten / Ausstellungen, Kulturzentren und Gedenkstätten
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.652715
lat: 50.222734
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.eifel-service.de/info/

Datenquelle

Eifeler Internet Seiten

Bildquellen

1 Bild: http://www.eifel-service.de/info/

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.10.2003

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit