Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Sankt Andreas

Ingendorf, Gemeinde Ingendorf
Im Unterdorf

Katholische Filialkirche

1570 wird eine Ingendorfer Kapelle urkundlich erwähnt. Ihr kleiner, einfacher Nachfolgebau von 1759 wurde 1945 ganz zerstört. Einen Neubau an anderer Stelle plante das Bischöfliche Bauamt Trier. Der kleine Kirchbau über Rechteckgrundriß mit wenig ausladendem, gerade schließendem Chor ist verputzt. Dreieckige, teils freistehende Strebepfeiler tragen das hohe und spitze Satteldach mit offenem Dachreiter über dem Altarraum. Dieser ist im Inneren durch den Einbau von Nebenräumen schmaler als das Schiff. Er wird von zwei hohen Fensterschlitzen nur schwach belichtet. Die unterhalb der Traufe durchlaufenden Fensterbänder im Schiff sind mit Verglasungen des Künstlers M. Freitag von 1900 versehen. Sie stellen die 14 Stationen des Kreuzweges dar. Eine große Pietà aus Terrakotta nach dem Klausener Wallfahrtsbild (20. Jahrhundert) und barocke Holzfiguren des Kirchenpatrons und des Donatus sind der einzige sonstige Schmuck. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1759
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.457031
lat: 49.932588
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.bitburgerland.de/index.php?id=360

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen

1 Bild: Heinz Drossard in: Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes.

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.11.2003

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