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Sankt Lukas

Scharfbillig, Gemeinde Scharfbillig
Kirchstraße

Katholische Filialkirche

Die kleine Kirche des im Jahre 1273 erstmals erwähnten Ortes liegt auf dem Friedhof, der noch seine verputzte, alte Umfassungsmauer besitzt. Der zweiachsige Saalbau mit dreiseitig schließendem Chor wird von halbrund schließenden Fenstern gegliedert. Das Eingangsportal mit gesprengtem Giebel in späten Rokoko-Formen zeigt die Datierung 1818 und eine bekrönte leere Wappenkartusche. Der Innenraum ist über einer Voute flach gedeckt. Er birgt einen barocken Säulenaltar, der 1760 in den Werkstätten der Abtei Himmerod für die Klosterkirche Sankt Thomas geschaffen wurde. Sein Tabernakel und Antependium sind etwas jünger. Von 1812 bis 1875 stand der Altar in der Stiftskirche in Kyllburg. Er trägt heute die kleine Figur eines heiligen Bischofs und eine Dreifaltigkeitsdarstellung in reichem Rankenwerk aus dem 18. Jahrhundert, außerdem Terrakotta-Figuren aus der Zeit um die letzte Jahrhundertwende. Kreuzwegbilder und weitere Figuren aus dieser Zeit vervollständigen die Ausstattung. [1] Katholische Filialkirche Sankt Lukas; nachbarocker Saalbau mit Dachreiter, bezeichnet 1818; in der Kirchhofmauer barockes Grabkreuz. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1818
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.557818
lat: 49.93126
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.bitburgerland.de/index.php?id=444

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf [2] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010.

Bildquellen

1 Bild: http://www.bitburg-web.de/

Stand

Letzte Bearbeitung: 20.03.2014

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