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Sankt Medarduskapelle

Süd, Gemeinde Trier
Medardstraße 44

Beschreibung

Katholische Sankt Medardus-Kapelle; kleiner Saal auf leicht verzogenem Grundriss, um 1860, straßenseitige Fassade wohl 1883. [1] Ein Stück Heimat für die Anwohner Ort der Besinnung und inneren Einkehr: Die Medarduskapelle in Trier-Süd wird 150 Jahre alt. Benannt ist sie nach dem heiligen Medardus aus Nordfrankreich. Trier. (brm) Inmitten von Wohnhäusern ist sie seit 150 Jahren zu finden: die Medarduskapelle an der Medardstraße in Trier-Süd. Seit 1860 erinnert die Gedenkkapelle an die ehemalige Pfarrkirche Sankt Medard, die zur Zeit der französischen Besetzung Triers abgerissen wurde. Auch heute ist die Kapelle noch ein Ort der Besinnung und inneren Einkehr. "Jedes Jahr findet am 8. Juni, dem Sankt-Medard-Tag, und an Nikolaus eine Messe statt", sagt Horst Orth, der sich gemeinsam mit Bernhard Rosch um die Belange der Kapelle kümmert. Ein Glockenturm, zwei bunt verbleite Fenster mit Motiven aus der Bibel und eine Herz-Jesu-Figur an der oberen Front der Kapelle laden Gläubige ein. Damit die Kapelle nicht an Glanz verliert, wurde sie bereits mehrmals seit ihrer Erbauung restauriert - zuletzt 2004. Die Anwohner der Medardstraße haben die kleine Kapelle seit jeher in ihr Herz geschlossen. "Die Medarduskapelle ist ein Stück Heimat", sagt Orth, der schon mehr als 70 Jahre in Sankt Medard wohnt. Der Kapellensaal ist mit acht Bänken ausgestattet, die aus einem alten Bestand der Matthias-Basilika stammen. Ein neuer Altar wurde 1987 eingebaut. Mehrere Heiligen-Figuren aus Terrakotta und ein großes Altarkreuz zieren die Wände. Der Heilige Medardus war ein französischer Bischof. Er wurde 457 in Salency geboren und galt als Wohltäter für Notleidende und Arme. Der Legende nach wurde Medardus einst bei einer Wanderung von einem Gewitter überrascht. Ein Adler soll ihn mit seinen Flügeln vor dem Nasswerden geschützt haben. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
Um 1860
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.628912
lat: 49.735891
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-S%C3%BCd

Datenquelle

[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010. [2] http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Ein-Stueck-Heimat-fuer-die-Anwohner;art754,2643069

Bildquellen

1 Bild: © Sebastian Schritt, Trier, 2010. http://www.flickr.com/photos/trier51/

Stand

Letzte Bearbeitung: 09.02.2011

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