Datenbank der Kulturgüter
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Jüdische Geschichte

Welschbillig, Gemeinde Welschbillig

Beschreibung

[...] Tatsächlich wird berichtet, daß es bereits 1808 eine Synagoge [in Aach] gab, die auch von den Juden aus Butzweiler und Welschbillig besucht wurde. [1] Jüdische Einwohner 1933: 9 und 1938: 7. [2] Jüdische Einwohner 1843 in Welschbillig: 12 [3] Wegen der nahegelegenen reichsfreien Dörfer Aach und Butzweiler, wo die Juden unbesorgt wohnen konnten, gab es 1784 im ganzen Amtsbezirk Welschbillig noch keine Juden. Nach den Schematismen bzw. den Adreßkalendern finden wir in Welschbillig zuerst 1894 10, 1873 28, 1885 32, 1889 35, 1894 28, 1897/99 28, 1901 28, 1903 14, 1906 13, 1912 15, 1925 9, 1927 9, und 1938 7 Juden. Sie betrieben Viehandel und Kolonialwarengeschäfte. Die zuletzt im Ort wohnenden Juden hießen alle Kahn. Sie konnten rechtzeitig, bevor die nationalsozialistischen Terrormaßnahmen begannen, ihre Häuser privat verkaufen und nach Amerika auswandern, wohin schon 1883 ein Familienmitglied ausgewandert war. [4]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Jüdische Geschichte
Zeit:
1808
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.567264
lat: 49.853423
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.welschbillig.de/ http://www.welschbillig.de/

Datenquelle

[1] Synagogen. Rheinland-Pfalz - Saarland. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz mit dem Staatlichen Konservatoramt des Saarlandes und dem Synagogue Memorial Jerusalem. Verlag Philipp von Zabern, Mainz, 2005. ISBN 3-8053-3313-7 [2] Prof. Dr. Richard Laufner: Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung im Gebiet des heutigen KreisesTrier-Saarburg. Jahrbuch Kreis Trier-Saarburg 1979. Hrsg. Kreisverwaltung Trier-Saarburg. [3] Bärsch: Beschreibung des Regierungsbezirks Trier nach amtlichen Quellen. Bd. 2, Trier, 1846. [4] Eduard Lichter: Welschbillig und Umgebung. Ein Beitrag zur Geschichte der Südwesteifel. 1977. Schriftenreihe Ortschroniken des Trierer Landes, Band 14.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 10.02.2013

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