Datenbank der Kulturgüter
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Weingott Bacchus

Daun, Gemeinde Daun
Leopoldstraße 7

Beschreibung

Auf einem römischen Reliefstein aus Sandstein sitzt auf auf einer Tonne der Weingott Bacchus. Stein und Bacchus stehen an der Giebelseite des Alten Landratsamtes zum FORUM hin, an der Leopoldstraße 5. Bis 1992 stand die Figur vor dem Nebeneingang des Kreishauses. Landrat von Ehrenberg, nach dem in Daun eine Straße benannt ist, brachte die Figur vor 1900 nach Daun. Der damalige Eigentümer der Jünkerather Hütte,Ferdinand Poensgen, schenkte dem Landkreis die Figur. Der Ursprung des römischen Steinquaders, ist nicht bekannt, könnte aber Bruchstück eines römischen Grabmals sein. Der Bacchus wurde in der Jünkerather Hütte als Stubenofen für das neue Schloß des Grafen Franz Georg in Jünkerath-Glaadt um 1730 durch den Reitmeister der Hütte, Heinrich Münckner, gegossen. Bevor der repräsentative Figurenofen an den Schloßherrn ausgeliefert werden konnte, brannte das Schloß ab und der Ofen fristete sein dasein in der Jünkerather Eisenhütte. Der Ofen, so wurde bei einer Restaurierung 1988 festgestellt, war wohl nie befeuert. Die Befeuerung erfolgte von der Rückseite der Tonne aus. Weitere Infos unter www.jahrbuch-daun.de - 2008 "Wie kommt der Bacchus in die Eifel" oder Jahrbuch 1990 "Was ist bloß mit dem Bacchus los?" [1]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
Um 1730
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.829746
lat: 50.198067
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.stadt-daun.de/ http://www.stadt-daun.de/

Datenquelle

[1] Friedbert Wißkirchen, Daun, 2009.

Bildquellen

1 Bild: © Friedbert Wißkirchen, Daun, 2009.
2 Bild: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
3 Bild: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.03.2010

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