Datenbank der Kulturgüter
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Dom - Grabmal Johann Philipp von Walderdorf

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Domfreihof

Dom Sankt Peter

Ein recht dürftiges Grabmal […] ist das Sarkophaggrabmal des Kurfürsten Joh. Philipp, Reichsfreiherrn von Walderdorf (1756-68). Der Fürst ist halbliegend auf dem Sarkophag und im Buche lesend gebildet am Fusse eines Obelisken, an dessen mit einer Urne gekrönter Spitze ein Engel schwebt. Früher stand neben dem Obelisken ein aus weissem Marmor kunstvoll und sehr naturgetreu gearbeitetes Totengerippe, das mit dem Knochenfinger auf die Inschrift am Obelisken zeigt: "Ecce hora est" [Die Stunde ist gekommen]. Da die Gemeinde an dem sehr naturtreuen Gerippe Anstoss nahm, ist es ins Dommuseum überführt. [1] [...] Im Dommuseum ein marmornes Gerippe des Todes, das ursprünglich auf dem Denkmal gegenüber dem Kurfürsten stand und 1847 noch an seiner Stelle war. [...] Inhaltlich und formell vertritt das Denkmal gegenüber dem Höhepunkt des Rokokos im benachbarten Schönbornschen Denkmal den Klassizismus. Der Kurfürst, entgegen seinem wirklichen Aussehen heroisch stilisiert, wird unvermutet durch den Tod abberufen. Inschrift: ""Ecce hora est". [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Grabstätten
Zeit:
Vor 1790
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.643977
lat: 49.75575
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.trierer-dom.de

Datenquelle

[1] Baugeschichtlicher Führer durch Trier. Zusammengestellt von Regierungs- und Baurat von Behr in Trier, 1909. Verlag der Fr. Lintzschen Buchhandlung [2] Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Der Dom zu Trier. Druck und Verlag von L. Schwann. Düsseldorf 1931.

Bildquellen

1 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2009.
2 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2009.
3 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2009.
4 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2009.

Stand

Letzte Bearbeitung: 23.01.2010

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