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Bildcheseiche - Legende

Ehrang-Quint, Gemeinde Trier

Naturdenkmal

Es war in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Ehrang lag in Schutt und Asche. Den größten Teil der Bewohner deckte der grüne Rasen. Der grimmige Hunger plagte das restliche Häuflein. Selbst die neue Ernte hatte die Kriegsscharen von den Feldern gestohlen. Da nahmen die Übriggebliebenen ihre Zuflucht zu Gott und der Schmerzhaften Mutter und flohen in Schutz ihres Waldes. Im abgelegenen, düsteren Langtal bauten sie sich aus Holz und Rasen niedrige Hütten. Aus gespaltenen Baumstämmen fügten sie Tische und Bänke, Moos und Laub schichteten sie zum dürftigen Lager. Mit Hacke und Karst lockerten sie den Boden der Waldlichtung und streuten Gerste und Spelz in die mageren Schollen. So erwarteten sie in Geduld das Ende des langen Mordens. Auf der Höhe des Berges stellten sie in die Höhlung einer mächtigen Eiche das Bild der himmlischen Frau. Dort hielten sie Ausschau nach dem Feind Zur Gnadenreichen beteten sie, unter ihren Schutz stellten sie alle, um die sie Sorge trugen. Die Schmerzhafte Mutter half, kein Feind trang in das Versteck der Flüchtlinge, die dankbaren Herzens das Gnadenbild in hohen Ehren hielten. So hat sich das Bildchen in die Eiche bis auf den heutigen Tag erhalten. [1]

Einordnung

Kategorie:
Naturobjekte / Bäume / Eichen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.68069
lat: 49.84061
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ehranger Wald

Internet

http://www.ehranger-heimat.de http://www.ehranger-heimat.de/

Datenquelle

[1] Ehranger Heimat Verein und Ehranger Eifel Verein 2006.

Bildquellen

1 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2010.
2 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2010.
3 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2010.
4 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2010.
5 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2010.
6 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2010.

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.03.2010

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