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Burgwüstung Neublankenheim (1)

Ahütte, Gemeinde Üxheim

Beschreibung

1330 errichtet Graf Gerhard V. von Blankenheim die Burg. 1808 / 09 zeigt die Tranchot-Karte Neublanckenheim ohne Angabe eine Gebäudes. Mauerreste und Teile der Türme sind noch unter Wald vorhanden. [1] Die Burgruine Neublankenheim liegt bei Mirbach in der Gemarkung Üxheim / Ahrhütte nahe der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg vermutet man in einer Schenkungsurkunde Gerards von Blankenheim an seine Gattin Ermensindis von Luxemburg- Durbuy aus dem Jahre 1272. 1341 wurde die Burg von Markgraf Wilhelm von Jülich Gerard V von Blankenheim zusammen mit der Burg zu Gerolstein als Erblehen übertragen. Nach einer wechselvollen Erbgeschichte geriet die Burg nach dem Aussterben des Geschlechtes Blankenheim im Mannesstamm 1470 in den Besitz Dietrichs von Manderscheid. Im ausgehenden 16urde die Burganlage wegen ihres schlechten bauliche Zustands und ihrer schlechten Lage nicht mehr instand gehalten und verfiel. 1768/69 kaufte der Herzog von Arenberg Land und einen Hof Neublankenheim in der Grafschaft Kerpen. Nach der Franzosenzeit fiel Burg und Land in Privatbesitz. Heute befindet sich die Ruine im Besitz des Landkreises Daun. Die Burganlage liegt auf einem von einem Grat abgetrennten Felskegel oberhalb des Ahbachtals. Erhalten sind aufgehende Mauerreste und Teile der Burgtürme. Die Grundmauern des Burghauses haben einen rechteckigen Grundriss von 40x20 Metern. Anhand von baulichen Details der Burgtürme geht man davon aus, daß dieses Gebäude wenigstens vierstöckig war. Interessantester Bauteil des Burghauses ist die Südmauer mit Tor und flankierenden Ecktürmen. Vermutlich ist man über eine Brücke in die insgesamt keilförmige Burganlage gelangt. Hauptturm der Burg ist der Südwestturm, der in einer Höhe von 24 Metern erhalten ist. Öffnungen in Höhe des vierten Geschosses deuten darauf hin, daß der Turm einen massiven Turmerker besessen hat. [2]

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Befestigungen / Burgen
Zeit:
1330
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.774064
lat: 50.357398
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Blankenheimerfeld

Internet

http://www.uexheim.de/ http://www.uexheim.de/

Datenquelle

[1] Janssen,W.: Studien zur Wüstungsfrage im fränkischen Altsiedelland zwischen Rhein, Mosel und Eifelnordrand. 2 Bände. Text u. Katalog, 1975 [2] Kreisverwaltung Vulkaneifel, Abteilung 1 - Kommunales und Recht; 2008.

Bildquellen

1 Bild: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
2 Bild: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
3 Bild: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
4 Bild: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
5 Bild: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
6 Bild: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.

Stand

Letzte Bearbeitung: 20.03.2010

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