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Mehrener Bildchen

Mehren, Gemeinde Mehren

Beschreibung

Heiligenhäuschen von 1770. Das aus Stein gemauerte und verputzte Heiligenhäuschen steht ca. 200 m südöstlich der Kreisstraße 15 von Mehren zum Weinfelder Maar, etwa an der Stelle, an der sich ehemals der durch die Pest untergegangene Ort Weinfeld befand. Der Erbauer und der Grund für die Errichtung sind nicht mehr feststellbar. Die noch lesbare Schrift lautet: MARIA - JESUS - JOSEF mittlere Zeile unlesbar ANNO 1770 [1] Wer im Herbst die Verbindungsstraße zwischen der B 421 und der L 64 Richtung Weinfelder Maar befährt, sieht es von weitem: das sogenannte "Mehrener Bildchen." Es handelt sich um einen Bildstock, der 1770 auf den Trümmern des dort befindlichen ehemaligen Dorfes Weinfeld, jetzt Gemarkung Mehren, errichtet wurde. Das Sandsteinbildnis, das eine symbolische Darstellung der Heiligen Familie darstellte, wurde 1979 gewaltsam aus dem Stock herausgebrochen und ist seitdem verschwunden. Verdient gemacht um die Wiederherstellung des zwischenzeitlich arg beschädigten Denkmals haben sich Roland Thelen und Josef Jungen. Insbesondere der inzwischen verstorbene Hubert Ostermann hat mit rührender Sorgfalt, unterstützt von Alois Bley, die Einfriedung und die Bepflanzung mit einer Buchenhecke und Birken vorgenommen. Von den im Jahre 1980 in den Pfarreien Mehren und Schalkenmehren noch vorhandenen 16 Feldkreuzen und Bildstöcken dürfte das "Mehrener Bildchen" wegen seiner exponierten Lage zwischen den Maaren zumindest das am meisten fotografierte sein. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Heiligenhäuschen
Zeit:
1770
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.856776
lat: 50.178425
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf der langen Fuhr

Internet

http://www.mehren.de/ http://www.mehren.de/

Datenquelle

[1] Friedbert Wißkirchen, Daun, 2010. [2] Homepage der Ortsgemeinde Mehren http://www.mehren.de/

Bildquellen

1 Bild: © Friedbert Wißkirchen, Daun, 2010.
2 Bild: © Friedbert Wißkirchen, Daun, 2010.
3 Bild: © Marina Greis, 54552 Mehren, 2010.
4 Bild: © Friedbert Wißkirchen, Daun, 2016.
5 Bild: © Sandra Wack, Neuheilenbach, 2016. www.koerbchen-gesucht.de

Stand

Letzte Bearbeitung: 31.05.2016

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