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Im untersten Sommerberg

Hochmark, Gemeinde Kordel

Beschreibung

Flur 9 - Sie umfaßt das gesamte Tälchen des Sammerbachgrabens, durch den sich der uralte Zugangsweg zur Hochmark hinaufschlängelt Der Begriff "Sammerbach" wurde hinreichend unter Flur 2 erklärt: Der Katasterschreiber hat aus unserem Samabach einen Sammerbach und die umgebenden Bergteile zu Sommerbergen gemacht. Das wird insofern fraglich, als wir auch Winterbach nicht vom Winter her ableiten. Sommer würde in der überlieferten Kordeler Sprache mit dem breitesten "U" = Sumabach gesprochen werden. Es heißt aber Samabach. Mit größter Wahrscheinlichkeit können wir zur Deutung des Namens einen lateinischen Wortstamm heranziehen, wie wir interessanterweise im ganzen alten Zugangsbereich zur frühmittelalterlichen Hochmark, im engen Zusammenhang mit dem erzstiftlichen Besitz, eine Reihe lateinisch klingender Flurnamen zu verzeichnen haben. Für die Samabach käme in Frage "sambucus" = der Holunder, womit der Bach als mit vielen Holunderbüschen gesäumt benannt wurde. W. Jungandreas führt eine ähnliche Ableitung an der unteren Mosel an. Wir wollen nicht versäumen, darauf hinzuweisen, daß der die Samabach begleitende Höhenrücken in Flur 9 von der Hochmark her der "Hualäna" = der Holunder im Volksmund genannt wird. [1]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Flurnamen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.655895
lat: 49.851094
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im untersten Sammerberg

Internet

http://gemeinde-kordel.de/

Datenquelle

[1] Anton Obser: Kordel. Geschichte der Kylltalgemeinde. Hrsg. Ortsgemeinde Kordel, 1982.

Bildquellen

1 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2015.
2 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2015.
3 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2015.
4 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2015.
5 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2015.

Stand

Letzte Bearbeitung: 09.05.2015

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