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Hinter Müllershaus

Kordel, Gemeinde Kordel

Beschreibung

Flur 41 - Den letzten Zipfel zwischen Eckenberg und Daufenbacher Straße bildet die "Greigerwies", wohl nach einem frühen Besitzer benannt. Zwischen Kyll und Eisenbahn gegenüber liegt die Flur "Hinter Müllershaus", was bekannter in der Kordeler Sprache "hanna Mielisch-Hous" klingt. Das "Mielisch-Haus" ist das älteste Haus in Kordel, wenn man von den Grundresten der Brandruine der Mühle im Fronholzberg absieht. Das Haus in der "Hinnischtgaß" ist nach einer Steininschrift vermutlich 1488 bis 1489 von der Hofrentkammer als Müllerwohnung der erzstiftlichen Mühle und zur Verwaltung des Fronholzberges und der davor liegenden Achtländereien erbaut worden. Das Haus ist namengebender Orientierungspunkt für die Felder zur Kyll hin geblieben. So auch für "Hanfstücke hinter Müllershaus". In Flur 41 ist auch noch in dem Gärtnereigelände und darunter an der Bahn entlang der Flurbegriff "Acht" daheim. "In der hintersten Acht" und "In der Acht". Achtland ist hier besonders zu achtendes Herrenland und gibt hier den Hinweis, daß das Land im Vorbereich des Fronholzberges, wie dieser, bis zur Säkularisation um 1802 über Ramstein erzstiftlicher Besitz war. Das Besitz- und Steuer-Einkünfte-Verzeichnis des Erzbischofes verzeichnet in Kordel um das Jahr 1215 20 Morgen Achtland, was in etwa der Ausdehnung des gesamten Vorlandes des Fronholzberges entspricht. Zu Flur 41 gehört schließlich noch der größte Teil von "Auf der Ley", der in den Jahren 1924 bis 1925 zum Friedhof der Gemeinde gemacht wurde, als der Friedhof um die Kirche herum aufgegeben wurde. [1]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Flurnamen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.64023
lat: 49.842047
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Hinter Müllershaus

Internet

http://gemeinde-kordel.de/

Datenquelle

[1] Anton Obser: Kordel. Geschichte der Kylltalgemeinde. Hrsg. Ortsgemeinde Kordel, 1982.

Bildquellen

1 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
2 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2012.

Stand

Letzte Bearbeitung: 18.08.2012

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