Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Ortsname / Ortsgeschichte

Wiltingen, Gemeinde Wiltingen

Beschreibung

Obwohl erst im Jahre 1030 erstmals als Wiltinga urkundlich erwähnt, ist eine kontinuierliche Siedlung seit der Römerzeit sicher anzunehmen. Sie bildete im Mittelalter und der frühen Neuzeit gemeinsam mit der Nachbargemeinde Kanzem eine eigene Herrschaft, die als Insel im Trierer Kurfürstenstaat Teil des Herzogtums Luxemburg war. Zahlreiche Klöster besaßen reichen Grundeigentum und Höfe in Wiltingen. Zwei außerhalb des Ortes gelegene Wirtschaftshöfe, der Rauhof und der Scharzhof, zeugen noch heute vom Reichtum der ehemaligen Herrschaft, die auf dem Aussichtspunkt Galgenberg eine eigene Richtstätte besaß und stets zwei Herren gleichzeitig hatte. Die Eigenständigkeit endete 1794 mit der französischen Besetzung des Rheinlandes. 1815 wurde Wiltingen Teil der preußischen Rheinprovinz. Einen Aufschwung erlebte der Ort mit dem Bau der Saartalbahn 1858-60. Ein Jahr lang, zwischen 1946 bis 1947, war es mit anderen Gemeinden des Kreises Saarburg kurzzeitig Teil des französischen Saargebietes.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
1030
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.590389
lat: 49.659302
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.wiltingen.de/

Datenquelle

Homepage von Verbandsgemeinde und Stadt Konz - Autor:Thomas Müller, Arbeitskreis Ortschronik

Bildquellen

1 Bild: © Martin Lutz, Kanzem
2 Bild: © Dorothea Witter, Konz, 1999
3 Bild: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2010.

Stand

Letzte Bearbeitung: 19.03.2010

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