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Wohnhaus

Saarburg, Gemeinde Saarburg
Laurentiusberg 2

Beschreibung

[...] Dem 1659 bezeichneten, im Erdgeschoß massiven, im Obergeschoß aus Fachwerk bestehenden barocken Anwesen wurde an der marktseitigen Giebelfront 1809 ein zwei Meter tiefer, an der Torgasse einspringender, klassizistischer Anbau angefügt und unter die Abwalmung des hohen Giebeldaches gebracht. In der Tradition der späten Renaissanceportale in Saarburg steht das korinthische Pilasterportal mit dem die Kapitelle verbindenden Sturz. Darauf zwischen der Datierung ein Wappenschild mit Brezel als Berufszeichen und den Initialen AE (Anton Emmerich) und JK (Johanna Koch). Im mittleren Brüstungsschild der dreiachsigen Front die Bauinschrift MH 1809 ELM (Matthias Hentgen, Elisabeth Macher). Im Innern die steinerne Wendeltreppe erhalten. Als städtebauliche Dominante hat das Anwesen das Platz- und Stadtbild mitprägende Bedeutung. Das Anwesen dokumentiert als reichster Fachwerkbau der Stadt auch diese im 17. Jahrhunderts noch verbreitete Bauweise. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1659
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.551356
lat: 49.60758
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

Stadt Saarburg http://www.saarburg.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen

1 Bild: © Elke Janssen, Schoden http://www.flickr.com/photos/99364142@N00/
2 Bild: © Elke Janssen, Schoden http://www.flickr.com/photos/99364142@N00/

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.11.2007

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