Datenbank der Kulturgüter
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Kirche der heiligen Dreifaltigkeit

Freudenburg, Gemeinde Freudenburg
Balduinstraße

Katholische Pfarrkirche

Wohl anstelle der 1442 zur Pfarrkirche erhobenen "Capella intra muros" im 16. Jahrhundert erbauter Nachfolgebau, der 1856, 1858 und 1899 zur jetzigen Größe erweitert wurde. Die Kirche am südwestlichen Rand des Burgdorfes ist die Ortssilhouette mitbestimmender Teil der herrschaftlichen Häusergruppe. In seiner äußeren Gestalt ein aus roten Sandsteinquadern errichteter, teils zur Halle erweiterter neugotischer Saalbau von komplexer Baugestalt in nordöstlicher Ausrichtung. Prägnant der Giebelseite vorgestellt der schlanke Westturm unter achtseitiger Pyramidenhaube. Der zweijochige Kernbau des 16. Jahrhunderts wurde 1856 in gleicher Breite um zwei Achsen nach Südwesten erweitert und mit dem Turm akzentuiert. 1858 wurde ein neuer Chor mit Fünfachtelschluss angefügt. Im Kontext zu der neugotischen Erweiterung wurden die beiden Joche des Kernbaues 1858 und 1899 zu einer dreischiffigen Halle erweitert. Die Seitenschiffsjoche erhielten am Außenbau Zwerchgiebel. Das Innere bietet den unerwartet gesteigerten Raumeindruck eines spätgotischen Gewölbebaues. Den Kernbau überspannt ein Rautensterngewölbe; die von Rundpfeilern getrennten Seitenschiffsjoche und die neugotischen Hauptschiffsjoche sind über Konsolen kreuzrippengewölbt, ebenso der Chor. Trotz der verschiedenen neugotischen Bauphasen ist der Raumeindruck einheitlich und orientiert sich auch im Detail am spätgotischen Kern. Hervorzuheben sind die barocken Ausstattungsstücke, ein hl. Nikolaus und eine Madonna Immakulata (ehemalige Kapelle der Herrenmühle im Ortsteil Kollesleuken); Orgelprospekt (1777) und die etwa gleichzeitige kassettierte Emporenbrüstung mit geschnitztem Rokokoornament (ehemals Pfarrkirche Saarburg).

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
16. Jahrhundert
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.531529
lat: 49.540158
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.freudenburg.de/

Datenquelle

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 08.05.2008

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