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Simeonsstift - Türsturz von 1775 (1)

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Kutzbachstraße

Beschreibung

An der Südmauer des Simeonstiftes befindet sich noch ein sandsteinerner Türsturz aus dem Barock. Er nennt den Stiftsherren und Professor für kanonisches Recht Georg Christoph Neller (1709 bis 1783) als Urheber. Die von H.-J. Kann (Lateinische Inschriften in Trier I, Trier 2008, S. 7–9) untersuchte Inschrift lautet: ANNO MDCCXLIX HANC PERISTYLII REGIONEM IN AEDES CONVERTIT GEROG CHRISTOPH NELLER AVBANVS Ivris Utriusque Doctor Sanctorum CANonvm PROFESSor P ET O Sancti SIMEONIS CANONicvs CAPITVLaris "Im Jahr 1749 wandelte diesen Teil des Säulenhofes in ein Gebäude Georg Christoph Neller aus Auw, Doktor beider Rechte, Professor für das heilige kanonische Recht, Kanoniker von Sankt Simeon." Danach waren die Umbauten des südlichen Stiftsbereiches 1749 abgeschlossen. Nach einer weiteren später hinzugefügten Inschrift gab es 1775 noch einmal Renovierungsarbeiten. Neller wurde nach seinem Tod (1783) in Sankt Simeon bestattet. Nach der Auflösung des Stifts wurde er nach Sankt Gervasius "verlegt"; seine Grabplatte (Epitaph) befindet sich im bischöflichen Priesterseminar.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
1775
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.643166
lat: 49.75953
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.luckystones.info/

Datenquelle

- Historische Stadtführung Trier http://www.luckystones.info/ - Hans-Joachim Kann: Lateinische Inschriften in Trier. Band 1: Porta Nigra bis Hauptmarkt. éditions trèves, 2008 ISBN 978-3-88081-507-0 www.treves.de

Bildquellen

1 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
2 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
3 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
4 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
5 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
6 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.

Stand

Letzte Bearbeitung: 06.03.2011

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