Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Kloster der Vincentiner

Nord, Gemeinde Trier
Schöndorfer Straße 20 A–C

Ehemalige Ökonomiegebäude des Maximinklosters

Preußischer Teil der Maximinkaserne, sogenannte Langflügelkaserne; 1930 Umbau zum Kloster der Vincentiner. 34-achsiger Mansarddachbau, auf der Gartenseite zwei Achsen durch neubarocke portalartige Sandsteinzier ausgezeichnet, die drei nördlichen Achsen eventuell mit älterem Kern, hier Sandsteinwendeltreppe zum Keller; im Innern die älteren, nördlichen drei Achsen kreuzgratgewölbt, anschließend 20 Achsen mit zwei Reihen gusseiserner Stützen von den Stallungen; die hier eingerichtete Kapelle des Klosters mit modernen Buntglasfenstern. [1] 1933: Die Genossenschaft der Vinzentiner, so benannt nach ihrem Stifter, dem heiligen Vinzenz von Paul, erwirbt den Nordtrakt der ehemaligen Abtei Sankt Maximin, um hier ihr Studienhaus und Noviziat einzurichten. Hier werden Seminaristen ausgebildet, die später als Volksmissionare in der Heimat oder als Missionare in Costa Rica wirken. Einrichtung von zwei Kapellen, dem heiligen Vinzenz und der heiligen Helena geweiht, und Umgestaltung der Gebäude zum Studien- und Noviziatshaus. 1934: Am 1. Mai ziehen die ersten Seminaristen ein. Eine Kommunität der Vinzentinerinnen wohnt im Ostteil des Vincentinums. Sie führen den Haushalt des Seminars und betreuen die ambulante Krankenpflege in den Pfarreien Sankt Paulin und Sankt Ambrosius. 1939: Die Seminaristen müssen zur Wehrmacht. Neben der Heranbildung von Seminaristen sind die Patres tätig in: Aushilfe in der Pfarrseelsorge, Abhalten von Volksmissionen, Leitung von Exerzitien, Religionsunterricht, Betreuung von behinderten Kindern und inhaftierten Jugendlichen. [2]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Kuhn, Franz Josef (Architekt)
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
1930 (Umbau)
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.652251
lat: 49.760456
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Nord http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Nord

Datenquelle

[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010. [2] Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig.

Bildquellen

1 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
2 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
3 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
4 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
5 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
6 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.08.2011

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