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Basilika Verklärung des Herrn - Orgel

Prüm, Gemeinde Prüm
Hahnplatz 18

Wallfahrtskirche Sankt Salvator

Zur Geschichte der Prümer Orgel Bereits im 15. Jahrhundert unter Abt Robert von Virneburg (1476-1513) stand in der Klosterkirche Prüm eine Orgel. Im Visitationsbericht von 1574 heißt es, die Orgel sei unbrauchbar geworden. In der Folgezeit, als die Trierer Kurfürsten die Abtswürde übernommen hatten, behalf man sich mit Leihorgeln. Erst Klemenz Wenzeslaus, der letzte Kurfürst von Trier (1768-1794), verfügte 1782 auf drängende Bitten des Prümer Konvents den Bau einer neuen Orgel. Den Auftrag erhielt der Orgelbauer Johann Bernhard Nollet aus Orval in Belgien, wohnhaft in Trier Sankt Maximin. Das Werk bekam 25 Register in zwei Klaviaturen. Den Orgelprospekt hat der kurtrierische Hofbaumeister Johannes Seitz entworfen. Dieser hatte den Plan für den Kloster- und Schloßbau in Prüm erstellt, und sicherlich geht auch der Entwurf der Orgelempore auf ihn zurück. Beim Einmarsch der Franzosen im Jahre 1794 verstummte die Orgel, die Pfeifen wurden herausgerissen und eingeschmolzen. Erst 1863 unter Dechant Peter Christa konnte sie wieder hergestellt werden. Aus dieser Zeit sind zwei Windladen von Breitenfeld erhalten. In beiden Weltkriegen hat die Orgel sehr gelitten. So entschloß man sich 1971, das Orgelwerk bis auf wenige Teile aus der alten Orgel zu erneuern. Das Seitz-Gehäuse wurde restauriert. Die Einweihungsfeier der neuen Orgel fand am 15. April 1973 statt.

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Nollet, Bernard; Orval.
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1782
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.425676
lat: 50.206555
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.pruem.de/

Audio




Datenquelle

http://www.basilika-pruem.de/

Bildquellen

1 Bild: © Chris Wammer, 2011. http://www.chriswam.com

Stand

Letzte Bearbeitung: 16.06.2011

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