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Pestkreuz

Waxweiler, Gemeinde Waxweiler

Beschreibung

Östlich des Ortes, an einem Weg Richtung Lascheid. Nischenkreuz von 1634 in altem Fundamentstein. Der Schaft, dessen unterer Teil fehlt oder im Boden steckt, trägt auf der Vorderseite die unvollständige Inschrift LEONAR VON GOTTESHAUSEN darüber in flachem Relief ein Mühlrad und ein Mühlhammer. Über der spitzgiebeligen Nische das schwere Abschlusskreuz, auf dem Querbalken die Jahreszahl, darüber das IHS-Zeichen. Der Überlieferung zufolge als Totengedächtniskreuz für einen Müller der Godeshausner Mühle errichtet. [1] Hier soll der Müller von der Gotteshausener Mühle plötzlich vom Pesttod ereilt worden sein, als er zum Bittgottesdienst zu einer Kapelle auf dem Berge eilen wollte. An der Krautscheider Brücke stand ein weiteres Pestkreuz - dort starb die Frau des Müllers an der Pest. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
1634
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.379374
lat: 50.094658
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Am Herberg

Internet

www.kirchengemeinde.waxweiler.com http://www.kirchengemeinde.waxweiler.com

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.3 Wernersche Verlagsgesellschaft ISBN 3-88462-170-X [2] Georg Jakob Meyer, Trier.

Bildquellen

1 Bild: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
2 Bild: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
3 Bild: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
4 Bild: © Meyer, Georg Jakob; Trier [27.02.1895-14.05.1974]

Stand

Letzte Bearbeitung: 25.03.2013

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