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Heiligenhäuschen am Hause Kanapin

Gerolstein, Gemeinde Gerolstein
Hauptstraße 40

3. Station der Gerolsteiner Fußfälle

Heiligenhäuschen; barock, Sandstein, bezeichnet 1771 und 1784. [1] Er hat fast die gleichen Formen wie das Heiligenhäuschen an der Straße nach Gees. So wie dieses frei steht, stand auch der am Hause Kanapin früher frei; heute ist er vom Haus umbaut. Es ist anzunehmen, dass beide von demselben Meister gearbeitet wurden. Der Bildstock in Gerolstein trägt im oberen Teil der Schrifttafel die Jahreszahl 1784, darunter eine dreieckige Grafenkrone und das Christusmonogramm IHS, während das Heiligenhäuschen bei Gees eine fünfzackige Krone hat. Fünf Zacken wurden gebraucht, wenn ein Graf regierte, drei bei einer Gräfin. Von 1780 bis zur Flucht vor den französischen Revolutionsheeren im Jahre 1794 hieß die regierende Gräfin auf Burg Gerolstein Augusta von Manderscheid-Blankenheim-Gerolstein, vermählt mit Graf Philipp Christian von Sternberg. Auf der Schrifttafel liest man: Anno 1771 Nicolaus Frietrig – Anna Margarethe Frietrig. 1771 ist wohl das Todesjahr der Eheleute Frietrig (Vorfahren der Familie Peter Horsch auf der Löwenburg). 1979 wurde beim Neuanstrich des Hauses auch der Bildstock renoviert, so daß er jetzt wieder eine Zierde der Straße und der Stadt darstellt und auch bei den Gästen gebührende Aufmerksamkeit findet. [2] Anmerkung: Vor einigen Jahren wurde aus diesem Bildstock die wertvolle alte Statue gestohlen und durch eine moderne ersetzt. [3]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Heiligenhäuschen
Zeit:
1771
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.663626
lat: 50.222186
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Wingertsberg

Internet

http://www.gerolstein.de/ http://www.gerolstein.de/

Datenquelle

[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010. [2] Pater Josef Böffgen: "Um Munterley und Löwenburg", Heft Nr.7 [3] Wilma Herzog, Gerolstein, 2011.

Bildquellen

1 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2011.
2 Bild: © Meyer, Georg Jakob; Trier [27.02.1895-14.05.1974]

Stand

Letzte Bearbeitung: 28.05.2012

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