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Abtei Sankt Irminen (Ören)

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Irminenfreihof

Beschreibung

645 - 659: Gründung als königliches Marienkloster in den Ruinen der römischen Hafenspeicher (lateinisch: Horrea, woraus sich die Bezeichnung "Ören" entwickelte) durch Modesta, die erste Äbtissin. 2. Hälfte 7. Jahrhundert bis um 704: Heilge Irmina zweite Äbtissin. 8. Jahrhundert: Seit der Karolingerzeit Benediktinerinnen. um 1000: Unterstellung unter den Erzbischof von Trier. 1148 - 52: Reform des Klosters durch Papst Eugen III. gemäß der Augustinerregel. 1495: Reform und Wiedereinführung der Benediktinerregel unter dem Einfluß der Bursfelder Kongregation, enger Anschluß an die Abtei Sankt Matthias. 1802: Auflösung im Zuge der Säkularisation. 1. 4. 1811: Nach Einbeziehung in die "Vereinigten Hospitien" Eröffnung eines ersten Konvents der Borromäerinnen in Trier. 8. 9. 1868: Einweihung einer eigenen Kapelle (Sankt Katharina). Dezember 1944: Während eines Bombenangriffs fast vollständige Zerstörung der Nach 1945 Wiederaufbau. [P. Petrus Becker OSB in: Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig.] Ehemals römische Speicheranlagen. König Dagobert I. (622-638) schenkte diese Gebäude dem Trierer Erzbischof Modoald, der dort ein Benediktinerinnenkloster gründete (bis 1802) Heutige Nutzung als Altenheim. > Römische Speicheranlagen bilden die Grundlage für Sankt Irminen. Schiffverkehr auf der Mosel war schon zur Zeit der Römer üblich. In Ufernähe erbaute man große Speicheranlagen, die sog. Horrea. Diese Hallen wechselten von römischem in fränkischen Königsbesitz. König Dagobert I. (622-638) schenkte diese Gebäude dem Trierer Erzbischof Modoald, der dort ein Benediktinerinnenkloster gründete. Äbtissinnen waren Modesta, eine Verwandte Modoalds und später die Tochter Dagoberts II, die heilige Irmina († 707). Sowohl im 12. als auch im 18. Jahrhundert wurden am Kloster größere bauliche Veränderungen vorgenommen. 1768/69 baute man nach Plänen von Joan Antoin eine saalartige Kirche, der die heilige Irmina den Namen gab. Bis 1802 existierte das Nonnenkloster. Später unter der Führung Napoleons, bekamen die Gebäude eine andere Bestimmung, beispielsweise Hospitäler und Altersheime, die sie auch heute noch haben. Für den Besucher interessant ist der Westflügel der Kirche, der nach Kriegszerstörungen eindrucksvoll gestaltet wurde. Heute sieht man das Gesamtbild der Stadt von Westen her. [Internet]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Antoin, Joan
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
645
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.631758
lat: 49.757364
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquelle

Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig.

Bildquellen

1 Bild: Juliana Fabritius Dancu, 1984.
2 Bild: Max Lazarus Hof von St. Irminen, um 1920. © Stadtmuseum Simeonstift Trier.
3 Bild: © Sebastian Schritt, Trier, 2010. http://www.flickr.com/photos/trier51/

Stand

Letzte Bearbeitung: 16.08.2011

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