Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0















zum Vergrößern auf das Bild klicken

Vierherrenstein

Esch, Gemeinde Esch (Vulkaneifel)

Beschreibung

Etwas unauffällig stand über lange Zeit im Wald zwischen Dahlem/NRW und Esch/RLP ein mehr als 500 Jahre alter Grenzstein aus Basalt. "Die älteste, mir vorliegende Quelle über den Vierherrenstein" – so schreibt der Heimatforscher Hubert Pitzen – "trägt das Datum vom 15. April 1501. Es ist eine Urkunde über das in Stadtkyll am Mittwoch nach Ostern abgehaltene Vogtsgeding. Das Schöffenweistum des Hofes Stadtkyll beginnt und endet immer beim Vierherrenstein am Heidenkopf. Später taucht der Name Vierherrenstein auch im Schöffenweistum von Glaad und Sengersdorf – einer ehemaligen Wüstung – auf." [http://www.jahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1993/hjb1993.76.htm] Dieser Grenzstein war in früheren Jahren der Treffpunkt der Herrschaften von Jünkerath, Kronenburg, Schmidtheim und vermutlich von Blankenheim. So findet man in den Stein eingemeißelt die Wappen und die Anfangsbuchstaben • IVNG für Jünkerath • KRON für Kronenburg • SCHM für Schmidtheim • Das vierte nicht (mehr) erkennbare Wappen galt offenbar der Herrschaft Blankenheim. Der Vierherrenstein ist seit jeher ein markanter Punkt für Touristen, Wanderer und Pilger des Jakobusweges, aber auch für Spaziergänger aus der näheren Umgebung. Das Umfeld dieses Steines ist in jüngster Zeit etwas aufgewertet worden. Auf einer großen Tafel – wie im Bild erkennbar – ist auf der linken Seite der grafische Verlauf des Jakobspilgerweges dargestellt; auf der rechten Seite sind neben der Geschichte und Legende zum Jakobspilgerweg Informationen zum Vierherrenstein selbst, zur Römerstrasse, zur ehemaligen Zement-Ziegelei und zu den Orten Esch und Dahlem zu lesen. [...]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Marken und Male / Vermessung
Zeit:
1501
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.582254
lat: 50.378497
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: An Reinertsberg

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Esch_%28bei_Gerolstein%29

Datenquelle

http://www.input-aktuell.de/mainframe.asp?n=1&newsid=36112 http://www.jahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1993/hjb1993.76.htm

Bildquellen

1 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
2 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
3 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
4 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
5 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2013.

Stand

Letzte Bearbeitung: 20.06.2013

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit