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Sankt Lucia - Hochaltar (2)

Mürlenbach, Gemeinde Mürlenbach
Birresborner Straße 1

Katholische Pfarrkirche

Hochaltar, aus der Pfarrkirche zu Bell bei Niedermendig, Holz, 18. Jahrhundert, im Jahr 1925 von Bildhauer Heiwegen (Coblenz) renoviert, mit Zutaten versehen und auf einen neuen Unterbau gestellt, der mit den alten, niedrigen Türdurchgängen an den Enden 6,75 m breit ist. Die ganze Höhe beträgt jetzt 7,60 m. Große Nischenwand mit Pilastern in entarteten Formen, die Basen mit geschweiften Flächen, die Gesimsstücke in Kurven gehalten. Im hohen Mantelaufbau die Symbole der Dreieinigkeit vor Strahlenglorie; die Halbfigur Gottvaters ist neu. Über dem neuen Tabernakel die zum Altar gehörige Figur der Mutter Gottes. Vom ehemaligen Hochaltar stammen die renovierten Figuren der heiligen Nikolaus und Kornelius auf den seitlichen Abschlußwänden. Das Antependium ist ebenfalls alt. Nach Photographie und Mitteilung des Pfarrers. Nach einer Notiz des im Jahr 1766 angelegten Lagerbuches ist ein geschnitzter Säulenaltar, jetzt rechter Seitenaltar, im Jahr 1726 vom Freiherrn von Quadt "besorgt", vermutlich von Johann Sigismund Otto Freiherr Quadt von Buschfeld, Domherr zu Trier. In der kleinen Mittelnische standen eine heilige Luzia, rechts und links auf Konsolen oberhalb der schräg gestellten Säulenpostamente die Figuren des heiligen Nikolaus und des heiligen Papstes Kornelius (siehe oben). Vor dem von Voluten gestützten geraden Wandaufbau stand der heilige Bischof Eligius als zweiter Patron der Kirche. Den seitlichen Abschluß des Altares bildet eine einfache geschnitzte Dekoration von lose aneinandergesetzten symmetrischen Rankenvoluten. Im Antependium ein Medaillon mit einer Krönung der Madonna. Holzaltar des 18. Jahrhunderts, aus der alten Kirche in Kaimt an der Mosel, im Jahr 1925 als linker Seitenaltar aufgestellt. Unten eine flachrunde Nische, oben eine gerade Wand. [Ernst Wackenroder; Die Kunstdenkmäler des Kreises Prüm; 1927.]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Heiwegen (Bildhauer), Koblenz. Renovierung von 1925.
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Altäre
Zeit:
18. Jahrhundert
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.600702
lat: 50.150463
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.diepfarreien.de/

Datenquelle

Ernst Wackenroder; Die Kunstdenkmäler des Kreises Prüm; 1927.

Bildquellen

1 Bild: © Alexander Wißmann Martinez, 2012.
2 Bild: © Alexander Wißmann Martinez, 2012.
3 Bild: © Alexander Wißmann Martinez, 2012.
4 Bild: © Alexander Wißmann Martinez, 2012.

Stand

Letzte Bearbeitung: 10.06.2012

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