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Ehemaliges Haus Brotstraße 31

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Brotstraße 31

Beschreibung

Das Gebäude mit Kern aus dem Ende des 16. Jahrhunderts wurde um 1810 von dem Krämer und Trierer Stadtrat Emmerich Grach an der Brotstraße in der vorliegenden Form erstellt. Der kräftig wirkende Bau ist sechs beziehungsweise sieben Achsen breit, vier Geschosse hoch und trägt ein Zeltdach. Das Erdgeschoss ist rustiziert und als Sockelgeschoß mit einem kräftigen Gurtgesims von den darüberliegenden Stockwerken getrennt. Das in der mittleren Achse liegende Portal ist flankiert von zwei kannelierten ionschen Pilastern, auf dem Gebälk steht die Hausbezeichnung Zum Löwenstein und über der stark vorspringenden Portalverdachung hält ein Löwe zwischen Fruchtkörben einen Schild. Die Obergeschoßfenster sind interessanterweise auf eine Breite von nur fünf Achsen gedehnt, was sie neben denen des etwa zwanzig Jahre älteren Gebäudes zur Linken oder denen des ebensoviel jüngeren zur Rechten - nicht zuletzt auch aufgrund ihrer nach oben hin abnehmenden Höhe vergleichsweise unelegant wirken lässt. Die französische Zeit ließ in Trier durch die ab 1800 von Napoleon erhobene Fenstersteuer so manche Fassade etwas unproportioniert erscheinen. Der Bau ist ein Beispiel seiner Zeit in Trier und zeigt neben der herrschenden Empiremode mit seiner vergleichsweise schmucklosen Fassade den mehr der barocken Tradition verpflichteten Gebäudetypus vom Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Das Gebäude ist nicht erhalten. Michael Zimmermann

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
Um 1800
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.64067
lat: 49.75442
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: Ortslage

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquelle

Klassizismus in Trier. Photos aus der Sammlung Prof. Wilhelm Deuser. Katalog des Städtischen Museums Simeonstift Trier zur Ausstellung vom 21.1. bis 6.3.1994. Hrsg. Richard Hüttel und Elisabeth Dühr.

Bildquellen

1 Bild: Abbildung: Prof. Wilhelm Deuser, Sammlung Stadtarchiv Trier

Stand

Letzte Bearbeitung: 22.07.2000

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